BANGKOK – Die thailändische Katastrophenschutzbehörde warnt vom 29. August bis 2. September in 51 Provinzen und Bangkok vor Sturzfluten, Überflutungen durch abfließendes Regenwasser, Schlammlawinen und Überschwemmungen. An der Andamanensee drohen außerdem starke Wellen. Faktoren sind zunehmender Regen, eine nach Süden ziehende Monsunrinne und ein relativ starker Südwestmonsun.
51 Provinzen und Bangkok beobachten die Hochwassergefahr
Die Warnung gilt für den Norden, Nordosten, die Zentralregion und den Süden. Erwartet werden teils schwere bis sehr schwere Regenfälle, vor allem im oberen Norden, im oberen Nordosten, im Osten des Nordostens sowie an den dem Südwestmonsun zugewandten Gebieten.
Die zentrale Einsatzleitung für Katastrophenschutz und Schadensbegrenzung hat die betroffenen Provinzen und regionalen Katastrophenschutzzentren informiert. Behörden sollen Wetter, Regenmengen und Wasserstände eng verfolgen und Einsatzteams mit schwerem Gerät in den gefährdeten Gebieten bereithalten.
Norden und Nordosten: Sturzfluten und Schlammlawinen möglich
Im Norden werden Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Phayao, Phrae, Nan, Uttaradit, Tak, Sukhothai, Kamphaeng Phet, Phitsanulok, Phichit, Phetchabun, Nakhon Sawan und Uthai Thani beobachtet.
Im Nordosten betrifft die Warnung Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Nong Bua Lamphu, Udon Thani, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Chaiyaphum, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Roi Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si Sa Ket und Ubon Ratchathani.
Zentralregion bleibt überschwemmungsgefährdet
In der Zentralregion gelten Kanchanaburi, Ratchaburi, Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaeo, Rayong, Chanthaburi, Trat, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan als gefährdet. Dort können neben Sturzfluten auch Überflutungen durch abfließendes Regenwasser, Schlammlawinen und stehendes Hochwasser auftreten.
Im Süden wurden Chumphon, Surat Thani, Ranong, Phang Nga, Phuket und Krabi als gefährdete Gebiete genannt. Dort können Sturzfluten, Überflutungen durch abfließendes Regenwasser, Schlammlawinen und stehendes Hochwasser auftreten.
Westküste: Hohe Wellen in drei Provinzen
Eine Warnung vor starkem Seegang gilt an der Andamanensee in Ranong, Phang Nga und Phuket. In Ranong betrifft sie die Bezirke Mueang Ranong, Suk Samran und Kapoe, in Phang Nga Ko Yao, Takua Thung, Thai Mueang, Takua Pa und Khura Buri. In Phuket gilt sie für alle Bezirke.
In der oberen Andamanensee werden Wellen von zwei bis drei Metern erwartet. Bei Gewittern können sie höher als drei Meter werden. In der unteren Andamanensee und im oberen Golf von Thailand sind die Wellen rund zwei Meter hoch, bei Gewittern mehr als zwei Meter.
Behörden sollen Naturziele und Küsten sichern
Bei Gefahr sollen Naturattraktionen wie Wasserfallhöhlen und Durchgangshöhlen gesperrt werden. Besucher dürfen gefährdete Bereiche dann nicht betreten.
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Bei starkem Seegang sollen die zuständigen Stellen Warnungen veröffentlichen oder Signale an der Küste aufstellen. Touristen sollen dort keinesfalls ins Wasser gehen. Bootsführer, Bootsbesitzer und Betreiber von Passagierbooten wurden zu erhöhter Vorsicht aufgefordert. Bei einer Verschärfung der Lage soll ein vollständiges Fahrverbot erwogen werden.
Warnungen und Hilfe rund um die Uhr
Die Einsatzkräfte sollen gefährdete Gebiete rund um die Uhr überwachen und bei Ereignissen sofort Hilfe leisten. Die Provinzen sollen Bewohner in Risikogebieten frühzeitig informieren und sie auffordern, die amtlichen Anweisungen zu befolgen.
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Warnmeldungen gibt es über die App „THAI DISASTER ALERT“. Hilfe kann über die Line-Anwendung „ปภ.รับแจ้งเหตุ1784“ sowie über die Notrufnummer 1784 rund um die Uhr angefordert werden.

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