Pattaya, Thailand – Ab dem 8. Juli 2026 rollen die Bagger auf der Pattaya Second Road. Die Stadt startet eine 90-tägige Rundumerneuerung der vielbefahrenen Straße. Geschäftsleute und Anwohner sollen ihre Autos während der Bauzeit nicht am Straßenrand parken.
Vorbereitungstreffen im Rathaus
Am 30. Juni leitete Dr. Siwach Boonkerd, stellvertretender Stadtschreiber, ein Treffen mit Ingenieuren, Auftragnehmern und Geschäftsinhabern. Dabei ging es um Zeitplan, Bauweise und wie man den Verkehr möglichst wenig stört.
Die Sitzung legte den Grundstein für die nun anstehenden Arbeiten. Dr. Siwach betonte, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten müssen.
3,35 Kilometer neue Fahrbahn
Der Bauabschnitt erstreckt sich über 3,35 Kilometer – von der Wat Chai Mongkol-Kreuzung bis zum Delfin-Kreisverkehr in Nord-Pattaya. Abgefräst werden acht Zentimeter, aufgetragen werden 20 – macht unterm Strich zwölf Zentimeter mehr Straße als vorher.
Trotzdem versichert die Stadtverwaltung: Das Straßenniveau bleibt gleich, Gullydeckel und Einbauten müssen nicht angepasst werden. Wie diese Rechnung aufgeht, konnte uns bis Redaktionsschluss niemand erklären. Vielleicht gilt in Pattaya eine eigene Mathematik.
Zwei Phasen – eine Spur bleibt offen
Die Arbeiten laufen in zwei Abschnitten: zuerst von der Kreuzung Süd-Pattaya bis zum Einkaufszentrum Central Pattaya, dann von Central Pattaya bis zum Delfin-Kreisverkehr.
Gebaut wird seitenweise. In jede Richtung bleibt mindestens eine Fahrspur geöffnet, damit der Verkehr nicht völlig zusammenbricht.
Parkverbot am Straßenrand
Die Stadt bittet alle Geschäftsleute dringend, während der gesamten 90 Tage keine Fahrzeuge vor ihren Läden abzustellen.
Nur so können die Bagger und Walzen reibungslos arbeiten. Die Behörden hoffen, dass der stufenweise Ablauf Staus und Umsatzeinbußen in Grenzen hält.
Notfallpläne für Starkregen und Rettungswagen
Dr. Siwach forderte die Teams auf, sich auf mögliche Probleme vorzubereiten – besonders auf heftige Regenfälle und den Transport von Notfallpatienten.
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Für solche Fälle soll es konkrete Ablaufpläne geben. Das Ingenieurbüro muss sich eng mit den Baufirmen abstimmen.
Stadt will Bürger mit Infomaterial versorgen
Das städtische Ingenieurbüro soll Anwohnern und Touristen grafisch aufbereitete Informationen zur Verfügung stellen. Darin geht es um gesperrte und geöffnete Fahrspuren.
Verteilt werden die Pläne über die PR-Abteilung der Stadt, aber auch über Tourismus- und Geschäftsnetzwerke. So sollen alle rechtzeitig Bescheid wissen.
Teil der großen Infrastruktur-Offensive Pattayas
Das Projekt auf der Second Road ist kein Einzelfall. Pattaya arbeitet seit längerem daran, seine Straßen zu modernisieren. Bessere Fahrbahnen sollen das Fahrerlebnis in der Touristenstadt spürbar verbessern.
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12 cm Asphalt und Schotter weg, 20 cm wieder drauf und das Niveau bleibt gleich.
Kann mir das einer erklären?
Abgefräst werden acht Zentimeter, aufgetragen werden 20 – macht unterm Strich zwölf Zentimeter mehr Straße als vorher.Trotzdem versichert die Stadtverwaltung: Das Straßenniveau bleibt gleich, Gullydeckel und Einbauten müssen nicht angepasst werden. Wie diese Rechnung aufgeht, konnte uns bis Redaktionsschluss niemand erklären. Vielleicht gilt in Pattaya eine eigene Mathematik.
Obwohl ich der Meinung bin, die eigene Mathematik gilt in ganz Thailand, kann ich mir vorstellen, das die Aufgetragenen 20cm durch walzen und Verdichtung auf selbiges Niveau kommen. Ich habe vor langer Zeit mein Bauland auch auf gut einen Meter auffüllen lassen, nach fast 2 Jahren waren davon noch 60cm übrig.