THAILAND – Ein harmloser Besuch im Fast-Food-Restaurant endete für eine Thailänderin in einem heftigen Wortgefecht. Ein ausländischer Mann konfrontierte sie mit ihrem Tattoo am Knöchel – einem Hakenkreuz. Der Streit eskalierte, wurde gefilmt und sorgt nun online für hitzige Diskussionen.
Das Tattoo, das einen Sturm auslöste
Am 30. Juni tauchte auf der Facebook-Seite „อยากดังเดี๋ยวจัดให้ รีเทริน์ part 7“ ein Video auf, das einenwütenden Schlagabtausch in einem Fast-Food-Laden zeigt. Im Zentrum: eine thailändische Frau und ein ausländischer Mann in einem roten Hemd, der mit seiner thailändischen Partnerin das Restaurant betrat.
Der Mann steuerte direkt auf den Tresen zu und beschwerte sich bei einem Mitarbeiter. Der Grund für seine Aufregung war das Tattoo der Frau, das für ihn ein klares Zeichen für Faschismus und Gewalt darstellt. Der Mitarbeiter wirkte überrumpelt und versuchte, den Kunden zur Aufgabe seiner Bestellung zu bewegen.
„Ich wusste nicht, was es bedeutet“
Die gefilmte Frau ließ die Vorwürfe nicht auf sich sitzen. Sie erklärte, sie habe sich das Motiv stechen lassen, ohne die historische Bedeutung zu kennen. Für sie zählt ein anderes Argument: In Thailand gibt es kein Gesetz, das dieses Symbol verbietet.
Während der Mann sie daraufhin ebenfalls zu filmen begann, hielt sie ihm ihr Bein mit dem Tattoo an der Innenseite des Knöchels entgegen. Die hitzige Konfrontation endete erst, als die thailändische Freundin des Mannes eingriff und die Gemüter beruhigte.
Zerrissene Meinungen im Netz
Die Reaktionen in den sozialen Medien fallen gespalten aus. Viele Nutzer zeigen sich sensibel und erinnern an die Gewaltgeschichte, die mit dem Symbol verknüpft ist. Andere sehen einen entscheidenden Unterschied in der Ausrichtung des Tattoos im Vergleich zum verbotenen NSDAP-Hakenkreuz.
Eine dritte Gruppe stellt sich hinter die Frau. Ihr Hauptargument: Wer kein Gesetz bricht, darf seinen Körper auch mit umstrittenen Motiven schmücken. Das Recht auf das eigene Tattoo stehe hier über dem Unbehagen Einzelner.
Putin und Hitler auf dem Hemd
Der Fall erinnert an eine ähnlich kuriose Auseinandersetzung aus dem März 2025. Damals geriet eine thailändische Ladenbesitzerin mit ausländischen Kunden aneinander, weil sie Hemden mit Bildern von Wladimir Putin und Adolf Hitler verkaufte. Die Verkäuferin verteidigte ihre Ware später online. Sie erklärte, die Hemden stammten aus einer Kollektion mit historischem Thema und hätten nichts mit der Unterstützung von Gewalt zu tun. Auch sie pochte darauf, mit dem Verkauf legaler Produkte das Recht auf ihrer Seite zu haben.
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Was viele nicht Wissen. Das im Buddhismus verwendete Symbol ist die Swastika. Sie ist ein uraltes Glückszeichen. Im Gegensatz zum deutschen Hakenkreuz steht die buddhistische Swastika für Frieden, Glück und die Unendlichkeit.
ich hätte dem Touristen Hausverbot gegeben – was bildet der sich ein andere Personen an zusprechen wegen einem Tattoo – er braucht ja nicht hin zuschauen