Harte Nebensaison: Touristen weg, Hotels am Boden

Pattaya kämpft mit dramatischem Touristen-Schwund! Hotels am Boden – die branchenweite Krise verschlimmert sich rapide. Mehr dazu!

Harte Nebensaison: Touristen weg, Hotels am Boden
Photo by Chutima Chaengchit on Unsplash

PATTAYA – Pattaya und Chon Buri stecken in einer besonders harten Nebensaison. Die Touristenzahlen sind um bis zu 30 Prozent eingebrochen. Viele Hotels melden eine Auslastung weit unter der Gewinnschwelle. Fehlende Tagungen, gestrichene Flüge und die Sparpolitik der Regierung setzen der Branche massiv zu.

Besucherzahlen im freien Fall

Laut dem Tourismusverband von Chon Buri liegt der Rückgang bei 20 bis 30 Prozent. Thanet Supornsahasrungsi, Präsident des Verbandes, erklärte gestern, dass der Markt in diesem Jahr stärker geschrumpft ist als üblich.

Nach den Schulferien von April bis Mai stützen normalerweise Familienreisende die frühe Nebensaison. 2026 ist dieser Effekt ausgeblieben.

Hotels am Limit

Daten der Thai Hotels Association Eastern Chapter zeigen eine katastrophale Auslastung. Viele Häuser vermelden nur 15 bis 20 Prozent belegte Zimmer.

Zum Überleben brauchen die Hotels mindestens 40 bis 50 Prozent. Die Mehrheit arbeitet damit tief in den roten Zahlen.

Sitzungssäle bleiben leer

Ein zentraler Grund ist der Einbruch bei Tagungen, Seminaren und regierungsnahen Reisen. Thanet führt das auf die Home-Office-Politik der Regierung zurück.

Einige Behörden deuten die Budgetrichtlinien so, dass externe Veranstaltungen kaum noch möglich sind. Das Kerngeschäft der Nebensaison bricht weg.

Immer weniger Flüge

Auch der Kurzstreckentourismus leidet. Billigflieger und Linienfluggesellschaften haben schrittweise Verbindungen reduziert oder ganz gestrichen.

Als Gründe nennt Thanet steigende Treibstoffkosten und eine viel zu geringe Nachfrage. Weniger Flüge bedeuten noch weniger Gäste in Pattaya.

Vor einem Jahr sah es noch anders aus

In der Nebensaison 2025 setzte Pattaya noch auf ganzjährige Anziehungskraft. Aufgewertete Attraktionen sollten auch in ruhigeren Monaten Urlauber locken.

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Die damalige Zuversicht ist einem tiefgreifenden Abschwung gewichen. Der Unterschied zur jetzigen Flaute könnte kaum größer sein.

Hoffen auf bessere Zeiten

Die Tourismusbranche in Pattaya steht unter enormem finanziellem Druck. Ohne ein Wiederanziehen von Tagungen und mehr Fluggästen bleibt die Lage angespannt.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Thaiger

10 Kommentare zu „Harte Nebensaison: Touristen weg, Hotels am Boden

  1. Das ist eine Konsequenz die Menschen brauchen Thailand nicht ABER Thailand braucht die Touristen.

  2. Ich denke mal wenn man sich als zahlender Gast nicht mehr Willkommen fühlt, dann bleibt man halt weg oder sucht sich ein anderes Urlaubsland. Dazu noch die globale Unsicherheiten und der immer schneller fortschreitende Wohlstandsverlust in Europa. Mittelfristig wird sich das enorm auswirken.

      1. Sie zähmen den Gaul von hinten auf. Aber ich bin von Ihnen nichts anderes gewöhnt….

        1. Tja so ist das, wenn der Hans Bachner sein Schlachtross von vorne aufzäumt um eine Attacke zu reiten. Aber was anderes sind wir ja von ihm auch nicht gewöhnt.
          🤣🤣🤣

  3. Selber Schuld.Jeden Monat was neues für die Touris und Expats.Aber die oberen 10 000 interessiert das Nicht. Gibt auch noch andere Länder,wo man Willkommen ist.

  4. Wundert mich gar nicht. In MOment gibt es fast jeden TAg was neues was die Regierung verändert. Dann sind die Preise sehr gestiegen, wenn auch immer noch günstig zum verhältnis Deutschland. Aber man sieht viele bleiben weg. Nicht zu vergessen das die Flüge enorm teuer geworden sind. Das ist das was ich immer sage. Wenn man die Preise, egal wo, immer erhöt bleiben irgendwann die Leute weg. Und Thailand scheit es jetzt zu spüren. Mal sehen wie es weiter geht.

  5. Ich nehme mal mich als Maßstab; Ich bin Thailand-Tourist und auch -Freund seit 2009 und habe meine Thailandurlaube seit 2016 im Rahmen der geltenden Regeln immer mehr ausgeweitet. Der Wohlfühlfaktor war gut, um nicht zu sagen besser oder sogar bestens.
    Die Einschränkungen durch Corona waren einsehbar und wurden voll akzeptiert. Ab 2025 zeichneten sich jedoch Änderungen ab, deren Sinnhaftigkeit für mich immer schlechter nachvollziehbar waren und die aber trotzdem zumindest 2026 noch ohne größere Probleme einzuhalten waren. Ab 2027 wiederum siehts für mich (und auch für die meisten Thailand-Urlauber, die ich persönlich kenne) so aus, als ob sich die Situation noch mehr dahingehend wandelt, dass Thailand zwar noch das Geld der Touristen liebt, aber nicht mehr die Touristen selbst.
    Thailand zieht die Zügel immer mehr an, verschärft die Regeln immer mehr, stellt nahezu alle Touristen unter verschiedene Arten von Generalverdacht – auch wenn z.B. nur einer, der selbst nicht einmal zu diesem (Touristen-) Klientel gehört, etwas anstellt, was ALLEN Touristen angedichtet werden kann (ich erinnere nur an Mai 2026 und den Waffenfund in Pattaya). Hier noch alle anderen Punkte aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Auch wenn ich meine Vorstellungen von Thailandurlaub nach wie vor realisieren könnte, sehe ich nicht unbedingt ein, allein um „Dabeisein zu können“ gesonderten finanziellen Aufwand und Extrazeit einzuplanen.
    *Ironie ON* Vielleicht sollten die Touristen mit der thailändischen Regierung Absprachen treffen, wie viele Baths als Dauerauftrag monatlich überwiesen werden sollen und dafür aus Thailand wegbleiben? Hätte ja auch den Vorteil für Touristen, dass Flugkosten gespart werden und für ein gewisses politisches Klientel in Thailand, dass diese sich nicht mehr über stinkende Ausländer aufregen bräuchten. *Ironie OFF*

    1. Eine nicht unerhebliche Zahl von männlichen Touristen macht das ja bereits seit Jahren so ähnlich, Michael: Sie verbringen zwei oder drei Urlaube im Jahr in Thailand und überweisen monatlich teils hohe Summen an ihre thailändische „HERZDAME“, die ihm dann für jeden Urlaub exklusiv zur Verfügung steht. Manche Farangs finanzieren ihr sogar ohne jegliche eigene Rechtsansprüche einen Hausbau für einen gemeinsamen späteren Altersruhesitz. Aus ihrer Sicht kein schlechtes Geschäftsmodell…💃🏻💶💵💷💴🕺🤪

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