BANGKOK – Eine Frau wollte sich nur ein Verhütungsstäbchen entfernen lassen. Nach einer Operation kann sie ihren Arm nicht mehr benutzen. Ratana Khamkanya hat ihre Geschichte auf Facebook veröffentlicht, und der Beitrag sorgt im Netz für heftige Kritik und viel Anteilnahme.
Verhütungsstäbchen wurde nicht gefunden
Nach eigener Darstellung wollte die Frau ein Verhütungsimplantat entfernen lassen. Sie betont, sie sei nicht krank gewesen und habe nur das Stäbchen herausnehmen lassen wollen. Das Implantat wurde jedoch nicht gefunden. Daraufhin wurde ein Operationstermin vereinbart.
Während der Operation wurde nach dem Stäbchen gesucht. Dabei wurde ein Nerv im Arm schwer geschädigt. Die Folge ist gravierend: Die Frau kann ihren Arm seither nicht mehr benutzen.
Nächste Operation soll Nerv aus dem Bein verpflanzen
Für die Behandlung ist eine weitere große Operation nötig. Dabei soll ein Nerv aus dem Bein in den Arm eingesetzt werden.
Bis sich der Nerv erholt und wieder arbeitet, vergeht laut ihrem Bericht mindestens ein Jahr.
Ungewisse Heilung trotz Physiotherapie
Die Frau muss außerdem zweimal pro Woche zur Physiotherapie. Die behandelnde ärztliche Fachkraft kann jedoch nicht versprechen, in welchem Umfang der Arm nach der Nerven-OP wieder einsatzfähig sein wird.
Sie schildert die Behandlung als langwierig und schmerzhaft. Immer wieder wurde sie in Arm und Bein gestochen und wiederholt in Vollnarkose versetzt.
Online-Nutzer raten, Verantwortung einzufordern
Ihren Beitrag beendete die Frau mit dem Hashtag „#ฉันจะไม่ยอมเจ็บตัวฟรี“, sinngemäß: „Ich lasse mich nicht umsonst verletzen“.
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Viele Kommentierende stellten sich hinter sie und machten ihr Mut. Sie rieten ihr, die medizinische Einrichtung bis zum Ende in die Verantwortung zu nehmen. Ob und wie stark der Arm wieder funktioniert, ist weiterhin offen.
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