Phuket, Thailand – Fünf hochrangige Beamte in Phuket wurden wegen Vorwürfen von Erpressung und Bestechung im Umfeld der Unterhaltungsviertel in Patong vorübergehend versetzt. Das Department of Provincial Administration leitete am 20. Mai eine Untersuchung ein, um Beweismittel zu schützen und das Vertrauen in die Behörden wiederherzustellen.
Wer genau versetzt wurde
Betroffen sind der stellvertretende Gouverneur Rungreung Thimabut, der Bezirkschef von Phuket City Siwat Rawangkul, die Thalang-Bezirkschefin Wilailak Rueangphon, der Bezirkschef von Kathu Akkharaphon Sutthirak Jitsusupha sowie der Katastrophenschutzchef der Provinz Danai Suksakul.
Die fünf Beamten müssen sich während des Untersuchungszeitraums bei verschiedenen Abteilungen des Department of Provincial Administration in beratenden oder unterstützenden Funktionen melden.
Anordnung, Zeitraum und Rechtsgrundlage
Die Versetzungsanordnung unterschrieb Generaldirektorin Narucha Khosasitwilai am 20. Mai 2026 mit der Begründung, die Integrität der Untersuchung schützen und eine Beeinflussung von Beweismitteln verhindern zu müssen.
Die Neuzuweisung gilt vom 25. Mai bis zum 24. Juni 2026 und beruht auf Abschnitt 32 des Staatsverwaltungsgesetzes von 1991.
Vorwürfe aus der Bangla Road
Geschäftsinhaber und Angestellte auf der Bangla Road in Patong hatten staatliche Beamte beschuldigt, illegale Zahlungen zu fordern und Lizenzverfahren zu behindern.
Diese Beschwerden führten zu öffentlichen Protesten; die Betreiber fordern eine faire Behandlung und eine Lösung der langjährigen Probleme bei der Lizenzvergabe.
Untersuchung und mögliche Folgen
Das Department of Provincial Administration hat ein Ermittlungsverfahren begonnen, um die Vorwürfe zu prüfen und rasch Fakten zu klären.
Weitere disziplinarische oder rechtliche Maßnahmen hängen vom Ergebnis der Prüfung ab; laut Berichten haben die Behörden keinen Termin für den Abschluss der Untersuchung genannt.
Verbindung zu Besuch des Innenministers
Der Schritt fällt in die Zeit nach dem Besuch von Vizepremier und Innenminister Anutin Charnvirakul in Phuket am 10. Mai, bei dem er ein systematischeres Vorgehen gegen lokale Einflussnetzwerke forderte.
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Während seines Besuchs überwachte er auch Maßnahmen gegen mutmaßliche Landnahme am Freedom Beach, was den Druck auf die Provinzverwaltung erhöhte.
Signalwirkung und nächstes Vorgehen
Beobachter sehen in den Versetzungen ein Zeichen, dass die Provinzverwaltung härter gegen inoffizielle Zahlungen und Lizenzstreitigkeiten in Tourismus- und Nachtleben-Zonen vorgehen will.
Weitere disziplinarische oder rechtliche Schritte hängen vom Untersuchungsergebnis ab.



Da ist man mal einen halben Tag nicht online und schon verpasst man das Beste. Oder hat man Anutin Charnvirakul gar nicht wirklich zum „Vizepremier“ degradiert? 🤔