Phuket: Mehr Sicherheit für Touristen

Australien und Phuket arbeiten eng zusammen, um Touristen zu schützen. Der Fokus liegt dabei auf der Verkehrssicherheit.

Phuket: Mehr Sicherheit für Touristen
PR Phuket

PHUKET – Thailands Urlauberparadies rüstet sich mit australischer Hilfe gegen eines der größten Risiken für Besucher. Bei einem Spitzentreffen mit Botschafter Pablo Kang stellte Gouverneur Chotinrin Kerdsum am Donnerstag klare Ansagen zur Sicherheit von Touristen vor.

Mehr als 140 Verkehrstote im Vorjahr

Gouverneur Chotinrin nannte bei dem Treffen in der Phuket Provincial Hall alarmierende Zahlen. Auf der Insel starben im vergangenen Jahr mehr als 140 Menschen auf den Straßen.

Das Ziel für 2026 lautet: Weniger als 100 Verkehrstote. Dafür sollen Kontrollen von Fahrzeugvermietungen und die Strafverfolgung verschärft werden.

Elf Direktflüge täglich aus Australien

Australier bleiben einer der wichtigsten Besuchermärkte für Phuket. Von verschiedenen australischen Städten starten täglich rund elf Direktflüge auf die Insel.

Im vergangenen Jahr besuchten etwa 800.000 Australier Thailand, rund die Hälfte davon Phuket. Botschafter Kang empfahl allen Reisenden ausdrücklich eine Reiseversicherung.

Verkehr als Hauptproblem für Urlauber

Kang bezeichnete die Verkehrssicherheit als drängendstes Problem für australische Besucher, besonders bei Mietfahrzeugen. Viele Urlauber unterschätzen die Bedingungen auf thailändischen Straßen.

Der Gouverneur kündigte an, dass Beamte nun verstärkt prüfen, ob Kunden von Vermietungen gültige Führerscheine besitzen. Ohne gültige Lizenz soll niemand mehr ein Fahrzeug bekommen.

E-Zigaretten und Rauchverbote im Visier

Neben dem Verkehr rückte Chotinrin zwei weitere Baustellen in den Fokus. Die Behörden sollen konsequenter gegen illegale E-Zigaretten und das Rauchen in verbotenen öffentlichen Bereichen vorgehen.

Beide Verstöße führen bei Touristen oft zu Problemen mit der Polizei. Strengere Durchsetzung soll Besucher schützen und Klarheit schaffen.

Tsunami-Warnsystem und Notfallvorsorge

Der Gouverneur hob Phukets Errungenschaften beim Katastrophenschutz hervor. Ein funktionierendes Tsunami-Warnsystem und eingespielte Notfallpläne sollen Risiken für Einwohner und Touristen minimieren.

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Gesundheitsdienste und Katastrophenschutzbeauftragte arbeiten nach seinen Angaben eng zusammen, um bei Notfällen schnell reagieren zu können.

Engere Zusammenarbeit mit Canberra vereinbart

An den Gesprächen nahmen auch Australiens Generalkonsulin in Phuket, Kirsten Fletcher, sowie Vertreter von Polizei, Einwanderungsbehörde, Touristenpolizei und der Tourism Authority of Thailand teil.

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Das Treffen endete mit der Zusage, die Kooperation zwischen den Behörden Phukets und dem australischen Generalkonsulat fortzuführen. Beide Seiten sehen die Betreuung australischer Besucher als gemeinsame Aufgabe.

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Quelle: Phuket News

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