PATTAYA, THAILAND – Die Polizei in Pattaya hat eine Delegation der britischen Botschaft über Sicherheitsmaßnahmen für ausländische Touristen informiert. Im Mittelpunkt standen der Schutz von Besuchern und die Zusammenarbeit bei Fällen, in denen britische Staatsangehörige Hilfe benötigen.
Britische Delegation besucht Polizeizentrale
Polizeichef Anek Srathongyu empfing die Besucher am 7. Oktober 2026 gegen 9 Uhr im Einsatzzentrum der Polizeistation Pattaya. Die Beamten erläuterten, wie sie die öffentliche Ordnung sichern, technische Systeme zur Beobachtung von Vorfällen nutzen und ausländische Besucher schützen.
Der Besuch schloss an Gespräche vom 5. Oktober zwischen Vertretern der Stadt und der britischen Seite an. Damals ging es um die Unterstützung britischer Einwohner und Urlauber sowie um Verkehrssicherheit, Cannabis und Fragen des Tourismus.
Unversicherte Motorradunfälle und Cannabis im Fokus
Britische Konsularvertreter hatten unversicherte Motorradunfälle von Touristen in Pattaya als häufiges Problem genannt. Bei solchen Fällen seien oft mehrere Stellen beteiligt, etwa bei der Behandlung, bei Polizeiberichten und bei Versicherungsansprüchen.
Auch Cannabis bereitet Reisenden Schwierigkeiten: Manche Urlauber nehmen laut den Konsularvertretern an, sie dürften vor Ort gekauftes Cannabis mit nach Hause nehmen. Die Ausfuhr aus Thailand ist illegal, und jede Menge Cannabis nach Großbritannien einzuführen, ist dort eine Straftat.
Mehr Festnahmen wegen Cannabis-Schmuggels nach Großbritannien
Nach Zahlen der britischen Grenzschutzbehörde stieg die Zahl der Festnahmen von Flugreisenden wegen Cannabis-Schmuggels von 142 im Jahr 2023 auf 976 im Jahr 2025. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 kamen weitere 600 Festnahmen hinzu.
Die Konsularvertreter verwiesen auch auf Versuche, große Mengen Cannabis zum Weiterverkauf außer Landes zu bringen. In Thailand ist Cannabis entkriminalisiert und weit verbreitet, im Vereinigten Königreich jedoch nicht.
Pattaya setzt auf Kameras und schnelle Hilfe
Bürgermeister Poramese Ngampichet erklärte, die Sicherheit von Einwohnern und Besuchern habe für die Stadt höchste Priorität. Pattaya wolle die Touristengebiete weiter eng überwachen und verwies auf das Netz von Überwachungskameras, das Vorfälle verhindern und im Notfall Hilfe unterstützen soll.
Die Stadt sei bereit, mit thailändischen Behörden und der britischen Botschaft in Bangkok zusammenzuarbeiten. Die Polizeistation stellte ihre Abläufe und den Einsatz des Einsatzzentrums zur Beobachtung von Vorfällen vor.
Polizei will Kontakt zu Botschaften weiter pflegen
An dem Treffen nahmen neben Polizeichef Anek auch die stellvertretenden Superintendenten für Ermittlungen, Prävention und Verkehr Kosala Ngampong, Siriwat Khatchamat und Arut Saphanon sowie die Inspektoren Suwinai Kuibamrung, Amorntep Maima und Rinlapas Sophonkitwat teil. Die Polizei bezeichnete den direkten Kontakt zu ausländischen Vertretungen als Möglichkeit, Hilfe und die Bearbeitung von Fällen mit Touristen zu beschleunigen.
Die Zusammenarbeit soll Pattayas Ruf als sicheres Reiseziel stützen und das Vertrauen von Besuchern und Investoren erhalten. Die Polizei will ihre Arbeit weiter mit internationalen Standards abstimmen. Der Besuch wurde unter der Koordination der Provinzpolizei Chonburi, der Polizeiregion 2 und der Königlich Thailändischen Polizei.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
Lesen Sie auch: Rund um die Uhr Überwachung für Touristen
Lesen Sie auch: Hua Hin zeigt regionale Küche an 40 Essensständen

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: