BANGKOK, Thailand – Nach dem Tod einer Fußgängerin sucht die Polizei in Bangkok nach drei Jugendlichen. Das Motorrad soll die Frau am 25. August an einem Zebrastreifen vor dem Bangpakok-1-Krankenhaus auf der Suksawat Road erfasst haben, bevor die drei Beteiligten den Ort verließen.
Polizei sucht drei Beteiligte
Wilaiporn wurde nach dem Zusammenstoß mit schweren Verletzungen in das Bangpakok-1-Krankenhaus gebracht. Dort starb sie später.
Die Polizei von Rat Burana wertet Überwachungsvideos an der Unfallstelle und entlang möglicher Fluchtrouten aus. Gesucht werden der Motorradfahrer sowie zwei Mitfahrer.
Frau beim Überqueren der Straße erfasst
Der Unfall ereignete sich gegen 6.38 Uhr auf dem Abschnitt der Suksawat Road zwischen Soi Suksawat 25/1 und 25/2. Wilaiporn war auf dem Weg zum Bangpakok-Markt und überquerte die Straße von der Seite des IMH-Krankenhauses in Richtung Bangpakok 1.
Nach Angaben ihres 42-jährigen Neffen Fiat erreichte sie zunächst die Mittelinsel. Sie habe hinter einer Absperrung nach Fahrzeugen geschaut und sei dann weitergegangen, als das Motorrad sie erfasste.
Aufnahmen sollen Ablauf zeigen
Von der Familie gesammelte Überwachungsvideos sollen zeigen, wie Wilaiporn aus der äußersten rechten Fahrspur bis in die linke Spur geschleudert wurde. Die Entfernung wurde auf 100 bis 200 Meter geschätzt.
Das Motorrad soll an der Absperrung entlanggerutscht sein und in der Nähe zum Stehen gekommen sein. Passanten halfen der Frau, anschließend brachte ein Krankenhausfahrzeug sie zur Behandlung.
Familie wirft Beteiligten fehlende Hilfe vor
Laut Fiat saßen zwei Männer und eine Frau auf dem Motorrad. Die Frau, die hinten gesessen habe, sei zu dem Bereich des Zusammenstoßes zurückgekehrt, um Gegenstände zu holen, aber nicht zu Wilaiporn gegangen.
Die drei hätten danach noch einige Zeit zusammen dort gestanden. Die beiden Männer seien anschließend mit dem Motorrad weggefahren; Anwohner hätten der Familie berichtet, dass ein weiteres Motorrad die Frau später abgeholt habe.
Wilaiporn starb im Krankenhaus
Die Ärzte stellten lebensbedrohliche innere Verletzungen fest. Ihr Zustand war von Beginn an kritisch.
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Die Familie fordert, dass alle Beteiligten gefunden und strafrechtlich verfolgt werden. Fiat sagte, ein Gespräch oder eine Vermittlung wäre möglicherweise denkbar gewesen, wenn die Fahrer angehalten und geholfen hätten; nun solle der Fall vollständig verfolgt werden.
Familie kritisiert Sicht an der Querung
Fiat vermutet, dass Bauabsperrungen und Kunststoffbanner an dem weiterhin geöffneten Zebrastreifen die Sicht auf herannahende Fahrzeuge behinderten. Fußgänger müssten sich möglicherweise hinauslehnen, um den Verkehr zu sehen; ein offizieller Helfer sei dort nicht eingesetzt gewesen.
Er forderte die zuständigen Behörden auf, an solchen Querungen Personal, Warnsignale oder andere Schutzmaßnahmen bereitzustellen. Verkehrsteilnehmer, vor allem Motorradfahrer, sollten an Fußgängerüberwegen langsamer fahren und besonders vorsichtig sein. Die Familie bittet Menschen, die am 25. August zwischen 6.20 und 6.50 Uhr am Bangpakok-1-Krankenhaus vorbeikamen, um Dashcam-, Handy- oder Überwachungsaufnahmen. Auch unvollständige Kennzeichenangaben oder schlecht erkennbare Bilder könnten bei der Suche helfen. Hinweise können an die Familie oder die Polizei übermittelt werden.
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Leider ist Fahrerflucht ein weit verbreitetes Übel in Thailand. Meiner Frau fuhr ein Motorradfahrer ungebremst in das Heck, irgendwann nach ein paar Minuten ist er dann auf das Motorrad gehechtet und weg gefahren. Mit Hilfe der Dashcam und Dorfbewohnern war der schnell identifiziert. Nur die herbei gerufene Polizei hat sich NULL für das Thema Fahrerflucht interessiert.