MAE CHAN, THAILAND – Eine 63-jährige Frau wurde tot in einem Gemeindewald bei Ban Pa Pao entdeckt, die Polizei geht von einem Raubmord aus und fahndet nach dem Täter. Nach Angaben der Ermittler fehlten Schmuck und Bargeld, die Leiche wies schwere Kopfverletzungen auf und wurde zur Obduktion freigegeben. Der Fall hat in dem Dorf große Angst ausgelöst.
Polizei sieht Raub als mögliches Motiv
Die Ermittler der Polizeistation Mae Chan konzentrieren sich laut Angaben auf Raub als mögliches Motiv für die Tat. Detektive wurden angewiesen, Beweise zu sichern und nach verdächtigen Personen zu suchen.
Polizisten unter Leitung von Pol Col Kiatisak Jitprasarn und Pol Lt Col Somkid Kham-uea reagierten auf Hinweise aus dem Dorf und leiteten die Spurensicherung ein. Die Behörden prüfen nun Auffälligkeiten und Zeugenhinweise aus der Umgebung.
Tatort lag nahe Bach und felsigem Gelände
Die Leiche wurde in einem Gemeindewald nahe einem natürlichen Bach und felsigem Gelände entdeckt, tief im Waldgebiet bei Ban Pa Pao im Tambon Mae Kham. Beamte, forensische Ermittler und Rettungskräfte sicherten den Ort und dokumentierten die Szene.
Ein Dorfbewohner, der den Wald absuchte, fand den Körper und alarmierte die Behörden, woraufhin die Einsatzkräfte zum Fundort fuhren. Fotos und Beweismittel wurden vor Ort angefertigt.
Opfer: Buakhiao, 63 Jahre
Die Tote wurde als Buakhiao, 63, aus dem Dorf Ban Pa Pao identifiziert. Angehörige gaben an, sie habe das Haus am 28. Mai gegen Mittag verlassen, um Pilze im Wald zu sammeln.
Die Frau wurde mit schweren Verletzungen am Kopf aufgefunden, die Polizei vermutet eine Gewalteinwirkung als Tatursache.
Goldkette und Bargeld fehlen
Angehörige bestätigten, dass Buakhiao regelmäßig eine Goldkette mit einem Gewicht von zwei Salung und eine Stofftasche mit etwa 2.000 Baht bei sich trug. Sowohl die Kette als auch das Bargeld fehlten, als die Beamten den Fundort untersuchten.
Das Fehlen der Gegenstände stützt die Ermittler in ihrer Annahme eines Raubmotivs und bestimmt derzeit die Richtung der Spurensuche. Hinweise zu möglichen Tätern werden gesammelt und geprüft.
Spuren und Gegenstände sichergestellt
In der Nähe der Leiche fanden die Ermittler Ausrüstung zum Pilzsammeln sowie ein spitzes Messer in seiner Scheide, die sichergestellt wurden. Die Gegenstände wurden fotografiert und für forensische Untersuchungen beschlagnahmt.
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Die Beweismittel sollen unter anderem auf Fingerabdrücke geprüft werden, um mögliche Täter zu identifizieren. Die Spurensicherung ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Leichnam zur Obduktion, Fahndung läuft
Die Leiche wurde zur vollständigen Obduktion an ein forensisches Institut überführt, um die genaue Todesursache zu bestätigen. Ermittler setzen die Suche nach dem für die Tötung verantwortlichen Verdächtigen fort.
Die Polizei prüft Hinweise aus der Gemeinde und fordert Zeugen auf, sich zu melden, während die Ermittlungen weiterlaufen und Beweise ausgewertet werden.



Unglaublich! Zum Pilzesammeln im Wald muss man unbedingt eine Goldkette und
Bargeld mitnehmen.
Ja im Wald da sind die Raeuber………
Das klingt leider stark nach Täter-Opfer-Umkehr. Der Fehler liegt nicht darin, dass eine ältere Frau ihren alltäglichen Schmuck im Wald trug, sondern dass dort ein skrupelloser Mörder unterwegs war. Ein bisschen mehr Respekt vor der Toten wäre hier angebracht.