Russischer Motorradfahrer stirbt nach Unfall

Ein russischer Motorradfahrer starb nach Kollision mit Lkw in Samut Sakhon. Er war mit einem gemieteten Motorrad unterwegs.

Russischer Motorradfahrer stirbt nach Unfall
Facebook/ Nonthawat Wisutthipat

SAMUT SAKHON – Ein russischer Motorradfahrer ist am Sonntag auf der Rama 2 Road mit einem 10-Rad-Lastwagen kollidiert und noch im Krankenhaus gestorben. Das weiße Mietmotorrad vom Typ Honda Click trug ein Phuket-Kennzeichen. Die Unfallstelle liegt mehr als 700 Kilometer von der Insel entfernt.

Kollision vor dem Wipharam Hospital

Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Fahrbahn direkt gegenüber dem Wipharam-Krankenhaus. Rettungskräfte der Sri Samut Rescue Foundation fanden den Russen mit kritischen Verletzungen an der Unfallstelle vor.

Notfallhelfer brachten den Verletzten ins Samut Sakhon Hospital. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen. Die Polizeistation Mueang Samut Sakhon nahm die Ermittlungen auf.

Motorrad aus Nai Yang gemietet

Die Beamten bestätigten schnell die Herkunft der Honda Click: Das Zweirad gehört einem Vermieter im Gebiet Nai Yang, Bezirk Thalang auf Phuket. Ein Mietvertrag tauchte am 3. August auf der Facebook-Seite der Phuket Times auf.

Laut diesem Dokument hatte der Russe das Motorrad am 22. Juli gegen 13:00 Uhr übernommen. Die Rückgabe war für den 22. August vorgesehen. Als Mietpreis waren 4.000 Baht vereinbart, dazu eine Kaution von 1.000 Baht.

Mehr als 700 Kilometer unterwegs

Die Distanz zwischen dem Mietort und der Unfallstelle sorgte in sozialen Medien für Diskussionen. Mit dem Motorrad dauert die Fahrt unter normalen Bedingungen über 12 Stunden. Viele Nutzer äußerten sich überrascht über die gewaltige Strecke.

Gleichzeitig warnten Kommentare vor den Gefahren auf der vielbefahrenen Rama 2 Road. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer in Richtung Bangkok unterwegs war. Sein genaues Ziel ist nicht bestätigt.

Identität noch nicht offiziell bestätigt

Das im Internet kursierende Vertragsdokument enthält zwar einen Namen. Die Polizei hat den Toten jedoch offiziell noch nicht identifiziert. Man arbeitet daran, Angehörige oder Freunde ausfindig zu machen.

Erst nach der Benachrichtigung sollen Vorkehrungen getroffen werden, um den Leichnam zur Bestattung ins Heimatland zu überführen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Schwerer Van-Unfall im März

Der jetzige Unfall weckt Erinnerungen an einen tragischen Vorfall von März dieses Jahres. Damals verunglückte ein Van auf der Thepkasattri Road im Bezirk Thalang auf Phuket. Eine russische Frau kam dabei ums Leben.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Lesen Sie auch: Roller-Fahrer getötet: Falschfahrer betrunken

Elf weitere russische Staatsangehörige wurden bei dem Unfall verletzt. Sie waren auf dem Weg zu den Similan-Inseln in der Provinz Phang Nga.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger
Bramburi Pattaya - Futtern wie bei Muttern

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.