Bangkok, Thailand – Die thailändische Regierung verschärft landesweit die Sicherheitsregeln für Schulbusse und Schülertransporte zum Start des neuen Semesters im Mai, mit Fahrzeugkontrollen, GPS-Überwachung und einer zentralen Fahrzeugdatenbank, um das Unfallrisiko zu senken und Eltern mehr Vertrauen zu geben.
Konkrete Kontrollen an Fahrzeugen
Das Verkehrsministerium hat die Landverkehrsbehörde angewiesen, die Einsatzbereitschaft von Schultransportfahrzeugen im ganzen Land zu prüfen.
Besonders im Fokus stehen Bremssysteme; Fahrzeuge, die die Sicherheitsstandards nicht erfüllen, müssen vor der weiteren Nutzung instand gesetzt werden.
GPS und Überwachung des Fahrverhaltens
Zur Verbesserung der Fahrtkontrolle fördert die Regierung die Installation von GPS-Systemen in Schülertransportfahrzeugen.
Das Tracking soll das Fahrverhalten überwachen und so die Effizienz der Reisesicherheit für Schülerinnen und Schüler erhöhen.
Zentrale Datenbank für Schultransporte
Die Landverkehrsbehörde hat gemeinsam mit dem Bildungsministerium eine Datenbank für Schülertransportfahrzeuge eingerichtet.
Die Informationen werden über die Website schoolbussafety.dlt.go.th verwaltet und dienen der Überwachung und Weiterentwicklung des Systems.
Koordination mit Provinzen und Schulen
Die Provinzverkehrsämter wurden angewiesen, eng mit Bildungseinrichtungen zusammenzuarbeiten und Fahrzeuge zur Zustandsprüfung vorzuführen.
Die Maßnahmen gelten landesweit und sollen rechtzeitig zum Beginn des neuen Schulsemesters im Mai greifen.
Ausbildung, Kennzeichen und Folgeprojekte
Die Regierung plant verstärkte Schulungen für Fahrer und Begleitpersonal und prüft spezielle Kennzeichen für Schülertransportfahrzeuge zur besseren Erkennbarkeit im Straßenverkehr.
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Parallel läuft die Fortführung des Projekts „Neue Schülergeneration mit Führerschein“, das Verkehrsdiziplin und Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen fördern soll.
Regierungssicht und Erwartungen
Stellvertretend erklärte Lalida Periwattana, die Regierung lege großen Wert auf die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen und wolle durch Zusammenarbeit aller Behörden die Standards kontinuierlich anheben und Vertrauen bei den Eltern schaffen.
„Die Regierung betont die Bedeutung der Sicherheit von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg und wird die Standards für Schülertransporte kontinuierlich verbessern, um ein sicheres und vertrauenswürdiges System für Eltern landesweit zu schaffen“, so die stellvertretende Sprecherin des Büros des Premierministers.



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