Regierung startet Solar-Offensive: Bis zu 10.000 Baht für das eigene Hausdach und fette Einspeisevergütung.
Strom selbst machen und Kasse kassieren
Die Regierung macht ernst mit der Energiewende zum Mitmachen. Hausbesitzer bekommen grünes Licht, ihre Dächer in kleine Kraftwerke zu verwandeln.
Das Programm hört auf den Namen „Solar für Bürger“. Ziel ist es, den selbst erzeugten Strom direkt im Haus zu verbrauchen und die Überschüsse gewinnbringend an den Staat zu verkaufen.
Zehn Jahre lang 2,20 Baht pro Einheit
Sprecherin Ratchada Thanadirek gab am 2. Juli die Details bekannt. Das nationale Energiepolitik-Komitee hat den Ankauf von insgesamt 500 Megawatt Leistung abgesegnet.
Jeder Haushalt darf maximal 5 Kilowatt pro Zähler einspeisen. Der feste Vergütungssatz liegt bei 2,20 Baht pro Einheit – und das garantiert für die nächsten zehn Jahre. Wer mitmachen will, muss seinen Strom bis Ende 2027 ins Netz drücken.
Schluss mit dem Papierkrieg
Damit aus der guten Idee nicht gleich ein Behördentraum wird, schaffen Energieministerium und Innenministerium Fakten. Gemeinsam mit den großen Stromversorgern PEA und MEA wird ein One-Stop-Service hochgezogen.
Der ganze Genehmigungs- und Installationskram soll damit drastisch vereinfacht werden. Welche Papiere genau nötig sind und wie die Anträge laufen, soll offiziell in Kürze bekannt werden.
Starthilfe aus dem Milliarden-Topf
Damit die Anschaffung nicht am Kleingeld scheitert, legt der Staat noch eine Schippe drauf. Geplant ist ein Zuschuss von pauschal 10.000 Baht pro Haushalt als Starthilfe für die Installation oder Anzahlung.
Insgesamt peilt die Regierung damit 400.000 geförderte Haushalte an. Das Geld dafür soll aus dem 400-Milliarden-Baht-Notfallerlass zur Kreditaufnahme kommen – der Antrag dafür wird gerade vorbereitet.
Kein Chaos im Netz
Bevor es richtig losgeht, wollen die Elektrizitätsbehörden jede Anlage genau unter die Lupe nehmen. Geprüft werden die Anschlussfähigkeit, das ganze elektrische System und vor allem die Sicherheit.
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Nur wer diese Hürde nimmt, darf am Ende einspeisen. So will man verhindern, dass das nationale Stromnetz durch die vielen neuen Bürger-Dächer instabil wird.
Vom Verbraucher zum Mit-Produzenten
Ratchada betont, dass die Menschen nicht länger bloß Stromkunden sein sollen. Bürger werden zu Partnern der nationalen Energiesicherheit und verdienen am sauberen Strom gleich noch mit.
Das sei gut für die Haushaltskasse, mache unabhängiger von teuren fossilen Brennstoffen und schone langfristig die Umwelt.
Jetzt heißt es: Warten auf den Startschuss
Wer schon Pläne für sein Dach wälzt, braucht noch etwas Geduld. Interessierte sollen auf die offizielle Bekanntmachung von MEA oder PEA warten, je nach eigenem Versorger-Gebiet.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



meine 5 kwp Anlage wurde am 15.6. in Betrieb genommen. Die Kosten beliefen sich inklusive der Montage einer Wallbox (Wallbox hatte ich schon von BYD) bei 160000 THB. Diese 160000 THB darf ich als Freibetrag bei der Steuererklärung für 2026 absetzen. Einspeisen geht erst dann, wenn der gleich gestellte Antraggenehmigt wurde, die Anlage geprüft worden und der neue Zähler installiert wird. Laut Aussage meiner Installationsfirma kann das 1,2 oder 3 Monate dauern. PEA ist halt auch ähnlich wie eine Behörde, da mahlen die Mühlen seeeeeeeehr langsam. Das mit dem Zuschuß von 10000 THB war noch nicht bekannt!
Frage: Das EV wird also ausschließlich von der Solaranlage geladen, oder? Mit welcher Leistung passiert das und wie lange dauert es?
Nächste Frage: Was passiert mit dem überschüssigen Strom wenn noch nicht mit dem Stromnetz verbunden. Schaltet da die Anlage automatisch ab?
Frage deshalb, da wir eine ganz andere Sachlage haben.
ich habe eine 5 kwp Anlage, die ab 10.30 bei guten Lichtverhältnissen bis zu 4,5 kwh produziert. Die Grundlast im Haus liegt ungefähr bei 0,2 bis 0,3 kwh. Ich habe die Wallbox auf 16 Ampere einstellen lassen und so zieht die maximal 3,3 bis 3,4 kwh. Das ist dann auch die Ladeleistung. Ich lade für die Batteriegesundheit immer zwischen 20 und 80 Prozent. Mit 3,3 bis 3,4 kwh lade ich also ungefähr 10 Prozent in 1,5 Stunden. Mein Ziel ist es immer den Peak bei der Stromproduktion auszunutzen um den Dolphin zu laden. Das sind im Moment vielleicht 3 bis 4 Stunden am Tag, wo der Dolphin komplett mit Solarstrom geladen wird. Wem das nicht reicht, der braucht dann eine Anlage, die 10 kwp leistet. Für mich genügt das so, bei guten Verhältnissen schnell mal raus und Dolphin laden. Der überschüssige Strom geht im Moment noch verloren, bis die Einspeisung von der PEA genehmigt ist und der neue Zähler installiert ist. Die Software der Anlage wurde hierzu auf zero export gestellt.
Danke für die Info! Wie schon mal erwähnt läuft das bei uns ganz anders da wir mit der Village-Verwaltung abrechnen und da können wir unbegrenzt Strom ins Netz einspeisen. Der Zähler darf auch rückwärts laufen. Welchen Vertrag die mit dem PEA haben weiß ich nicht und interessiert mich deshalb auch nicht besonders. In 8-9 Monaten pro Jahr sind wir negativ im Verbrauch. Derzeit mit dem Sonnenstand im Norden und der häufigen Bewölkung ist die Leistung eingeschränkt und wir verbrauchen sozusagen unser Guthaben aus den 8-9 Monaten.
Durch diese Umstände ist unsere Wallbox direkt am Stromnetz angehängt und der Atto3 wird mit 7 kWh geladen. Aus Erfahrungswerten mit dem Vorgänger-EV lade ich immer auf 100%. Das hatte der Batterie nicht geschadet. Ich glaube (=nix wissen) das langsame Laden Zuhause schont die Batterie mehr als regelmäßig an einem Schnelllader zu hängen. Kommt bei mir auch nur sehr selten vor. Nur bei längeren Fahrten wie z.B. Bangkok, Kanchanaburi oder Pattaya. Jedenfalls genieße ich es extrem kostengünstig, sprich für lau zu fahren.
reich wird man davon nicht, aber es gibt einem ein gutes Gefühl. Nebenbei hat man auch etwas für die Umwelt getan. Bin auch als PV Neuling gespannt, wie sich unsere Stromerzeugung übers Jahr entwickelt und wie hoch der Jahresertrag an Strom sein wird.
Ich werde kein PKW haben…naja, falls die Frau nicht zu viel Theater macht. Geplant ist in ca. 2 Jahren eine einfache 5kW PV Anlage für Eigennutzung, erstmal ohne Akku. Parallel muss erstmal die Hauselektrik modernisiert werden, ist noch 2 Polig ohne PE ausgelegt, auch die LS sollen dabei durch RCBO ersetzt werden.
Nach dem ich dann irgendwann in ~4 Jahren nach Thailand gezogen sein werde, kommen noch die Niedervolt Akkus hinzu, Irgendwas von 10 bis 20 kWh. Ich kann den Ertrag noch nicht schätzen, mir fehlt die Erfahrung, wie sich die Module in Thailands Hitze verhalten. Achja, und ein NUI NQiX 300 oder 500 oder halt der Nachfolger.
Ob ich einspeisen möchte, nicht unbedingt. Bisher waren die Verträge zu kompliziert und die Genehmigung dauert zu lange. Aber hat ja noch 20 Monate Zeit, bevor irgendwas geschieht. Mein Ziel ist eher unter 200kWh Netzbezug im Monat zu bleiben. Ohne PKW bleibt etwas mehr für die Klimaanlage übrig.
Wir haben seit September letzten Jahres eine „AJ“, Typ Goddess. Ist sowas ähnliches mit 2 Akkus. Würde ich nicht mehr kaufen. Die Verarbeitung ist bescheiden. Die Bremsen quietschen abwechselnd vorn und hinten, werden neu eingestellt und ein paar Wochen darauf wieder dasselbe. Das Cockpit ist mit Lichteinstrahlung gar nicht mehr ablesbar. Fahren tut sich das Ding ganz gut. Muss sich nur daran gewöhnen, dass die Gewichtsverteilung durch die Batterien unter dem Sitz anders ist und bei leichtestem Zug an den Bremsen der Antrieb weg ist. Und wenn man die Bremsen ganz loslässt auch schlagartig(!) wieder da ist. Gut ist dagegen, dass man beide Batterien mittels Ladestecker Typ 2 gleichzeitig relativ schnell mit 3,5 kWh laden kann.
Der Händler in Hua Hin hat zwar bestimmt viel Ahnung von Batterietechnik. Von Motorradtechnik allerdings wenig bis nichts.
Ich fahre in Deutschland auch einen NIU, insofern habe ich zum Glück etwas Erfahrung auch in der Wartung. Bei mir sind die Akkus unter dem Boden, der tiefe Schwerpunkt tut gut beim fahren gut. Mein NIU hat nur den Fehler, das der Seitenständer in für mich normalen Schräglagen links aufsetzt. Aber ich habe es auch einmal geschafft, mit einer PCX mit dem Hauptständer aufzusetzen.
Ob nun 3kW oder 5kW ist eigentlich egal. Mit dem zunehmenden Alter genügen die ca. 80km/h völlig, 100km/h ist nett, aber ich komme auch so an. Interessanter ist ABS…das hat da nur das leistungsstärkere Modell. Aber nach dem das Haus seit dem 30.06 vollständig getilgt ist ( Hurra!!! ), geht es jetzt an das Sparen für PV.
Wegen der beabsichtigen Verkürzung auf 30 Tage visafrei werde ich 2027 halt auslassen. Der Stress lohnt sich einfach nicht, ich buche Flüge in der Regel 9 Monate im voraus. Ich kann und habe auch wiederholt 2 Monate Urlaub bekommen, aber das erfordert einen deutlichen Vorlauf. Von heute auf morgen geht das bei meinem Arbeitgeber nicht.
Ich habe seit 2022 eine Solar-Anlage ohne Batterie und nutze zusätzlich bei MEA den relativ unbekannten TOU-Tarif (Time Of Usage).
Tagsüber ist der TOU-Tarif teuer (THB 5,8/Einheit), aber da reicht meine Solaranlage sowieso mehr als aus, also quasi kein Strom vom Netz.
Nachts, an Wochenenden sowie Feiertagen ist der Preis sehr günstiger: THB 2,6 / Einheit. Somit lade ich meinen BYD über Nacht für weniger als THB 100 komplett voll.
Bin mir nicht sicher, aber diese Kombination erscheint mir günstiger als die Anschaffung einer teuren Batterie.
das mit dem TOU Tarif interessiert mich auch. Ist da eine relativ teuere Grundgebühr dabei? Wie sind die Details?
Du brauchst lediglich einen speziellen Zähler, der den Stromverbrauch quasi zeitlich erfasst – kostet nicht die Welt.
Hinsichtlich der Details am besten MEA TOU googeln oder mit AI, alternativ beim lokalen MEA Büro beraten lassen. Letzteres habe ich gemacht und war sehr zufrieden!
Die Batterie ist nicht so teuer, wenn man vieles selbst machen kann. Ich habe Standard Niedervolt 48V eingeplant und den Hybrid Wechselrichter entsprechend ausgesucht. Thai Zulassung, 2 MPPT, Startspannung 90V und eben auch in der Lage, notfalls Akkus nur nach Spannungswerten ohne Verbindung zum BMS zu nutzen. Dann passen auch einfache 48V Lifepo4 100Ah Akkus, davon dann 2 bis eher 4 Stück. Dazu Schwarzstartfähig, wir haben Zuhause auch manchmal Stromausfälle, wer kennt das in Thailand nicht ?
Sollten 4 Stück um THB 100.000 bei Lazada erhältlich sein. Bluetooth brauche ich da nicht, CAN Bus genügt sind nominal dann.
puuh, deine technischen Erlauterungen sind nicht für jeden verständlich
Kommt auf die Amortisation an: bei THB 2,5 / Einheit und einem Investment von THB 100.000,- werden ergo mind. 40.000 Einheiten (ohne Solar) benötigt, Wartung für die Batterien etc. unberücksichtigt. Bei mir sind das ca. 10 Jahre.
Passt, wenn man die Notstromfähigkeit hinzu nimmt. Die THB 100.000 waren für 19kWh neuen Speicher gedacht. Also effektiv bis zu 15kWh Stromentnahme mit allen Wandlungsverlusten ungünstig überschlagen.
Sonst, man kann den Speicher auch auf 50% reduzieren, und/oder mit nicht zu altem gebrauchten arbeiten. Dann drücke ich es auf es insgesamt auf unter THB 25.000. Allerdings sollte man dann auch was von verstehen und schon Erfahrung haben. Auch Aliexpress ist, mit Vorsicht und Erfahrung, eine günstige Quelle.
Wartung…das kann ich selbst erledigen und fällt nach außen auch nicht auf. Mache ich in Köln doch auch selbst.
Wie gesagt, ich habe die Teile so zusammen gestellt, das die Anlage auch ohne Stromnetz arbeiten kann (Schwarzstartfähig).