Thailand – Alle zwölf Boeing 737 MAX 8 im Land dürfen weiterfliegen. Die thailändische Luftfahrtbehörde stellte nach einer Prüfung fest, dass kein Flugzeug in den Produktionsbereich einer US-Anweisung wegen festgestellter Struktur-Risse fällt. Zusätzliche Kontrollen oder Korrekturarbeiten sind für die Maschinen daher nicht nötig.
Keine der zwölf Maschinen betroffen
Die Zivilluftfahrtbehörde Thailands (CAAT) verglich die Linien- und Seriennummern aller zwölf in Thailand eingesetzten Boeing 737 MAX 8 mit den technischen Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA.
Keine Maschine lag in dem Produktionsbereich, den die FAA-Anweisung abdeckt. Die Flugzeuge können deshalb normal im Dienst bleiben.
FAA verlangt Prüfungen an Servicetüren
Die US-Anweisung gilt für bestimmte Boeing 737 MAX 8, MAX 9 und MAX 8-200. Vorgeschrieben sind Kontrollen an Verstärkungen rund um den Rahmen der vorderen rechten Servicetür.
Auslöser waren Risse an Bauteilen der Flugzeugstruktur, die bei einigen Maschinen außerhalb Thailands entdeckt worden waren.
CAAT prüfte die Flotten der Airlines
Nach dem Erlass der FAA nahm die CAAT Kontakt zu den Fluggesellschaften auf, die Flugzeuge aus der betroffenen Baureihe betreiben. Die Behörde überprüfte dabei die in Thailand eingesetzten Maschinen.
Nach Angaben der CAAT liegen die Produktionsnummern aller zwölf Boeing 737 MAX 8 außerhalb des von der FAA genannten Bereichs. Die angeordneten zusätzlichen Prüfungen und Korrekturarbeiten entfallen damit.
Flugbetrieb läuft normal weiter
Die thailändische Behörde sieht für die zwölf Boeing 737 MAX 8 keine Maßnahmen nach der US-Anweisung vor. Der reguläre Betrieb kann fortgesetzt werden.
Lesen Sie auch: Phuket: 16 Festnahmen wegen illegaler Firmenkonstrukte
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Lesen Sie auch: Thailands Premier landet unter Begleitschutz von drei F-16

Wer in eine Boing 737 MAX 8 einsteigt, fährt vermutlich auch ohne Helm Moped. 😯
„Sehr beruhigend“ wenn statt einer gewissenhaften Inspektion auf den Abgleich von Seriennummern verwiesen wird.
Zum Glück kann man heutzutage bei einigen Airlines den Flugzeugtyp direkt bei der Buchung kontrollieren.
Es dreht sich nicht um den Flugzeugtyp, sondern, in verständliches deutsch übersetzt, um die Produktionscharge eines Flugzeugtyps.
Im Laufe der Produktion eines Flugzeugs, und hier bei der 737 sind es ja schon Jahrzehnte auch mit unterschiedlichen „Untertypen“, werden Produktionsabläufe geändert. Und hier betrifft es die ausgelieferten Maschinen dieses bewussten Produktionsablaufs, bzw. der Charge.
Davon abgesehen ist die „Pannenhäufigkeit“ bei BOEING signifikant höher, als bei Airbus Industries.
Sollte ich mich täuschen, oder war die 737 Max nicht jahrelang aus dem Verkehr gezogen worden, weil da zwei Maschinen mit fehlerhafter Software abgestürzt waren? Aus einer anderen ist die Türe während dem Flug rausgefallen und so weiter und so fort.
Wenn irgend vermeidbar setze ich mich in keine dieser Boing 737 Max. Maschinen und setze beim Moped fahren lieber einen Helm auf.
ein löblicher Gedanke…!
Schlampige Arbeitsweise, Gefahren akzeptierendes Management beschränken sich nicht auf einige wenige Seriennummern. Ein seriöses Unternehmen würde alle Maschinen dieser Bauart einer Inspektion unterziehen. Sollte mal wieder eine „Boing“ abschmieren wird es aber natürlich heißen: Wir hatten keine Ahnung, niemand konnte das vorhersehen.
Also ich setzte auf reichlich Amulette, bisher hats geklappt.