Bangkok, Thailand – Thailändische Behörden haben die pro-demokratische Aktivistin Zhang Xinyen aus Hongkong festgenommen. Menschenrechtskreise schlagen Alarm, weil ihr im Fall einer Abschiebung nach China erhebliche Gefahr drohen könnte. Die Frau wird von Behörden in Hongkong und China wegen nationaler Sicherheitsvorwürfe gesucht und soll am Sonntag vor Gericht erscheinen.
Festnahme in Thailand
Nach den vorliegenden Angaben wurde Zhang Xinyen in Thailand inhaftiert, weil ihr ein Visumsüberzug und Arbeit ohne Genehmigung vorgeworfen werden. Sie ist Mitglied der im Exil lebenden Hongkonger Parlamentsgruppe.
Die Aktivistin besitzt Dokumente des UNHCR-Büros in Bangkok. Trotzdem wurde sie festgenommen und sollte am Sonntag vor Gericht erscheinen.
Warnung vor Abschiebung nach China
Sunai Phasuk von Human Rights Watch äußerte große Sorge über eine mögliche Rückführung nach China. Er warnte, dass eine erzwungene Rückkehr sie ernsthaft gefährden könnte.
Nach seinen Angaben würde eine solche Abschiebung sowohl internationales Recht als auch das thailändische Gesetz zum Schutz vor Folter und Verschwindenlassen verletzen.
Hongkong erklärt Pass für ungültig
Die Behörden in Hongkong haben Zhang Xinyens Reisepass für ungültig erklärt. Außerdem setzten sie ein Kopfgeld von 200.000 HK$ auf ihre Festnahme aus. Die Aktivistin wird von Hongkonger und chinesischen Behörden wegen Vorwürfen der nationalen Sicherheit gesucht.
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th wird es sich mit seinem goenner china nicht verscherzen und weiterhin gute beziehungen pflegen.
th hat bis jetzt jeden nach china abgeschoben den sie haben wollten. gesetze hin o. her , hier zaehlen knallharte, gegenseitige wirtschaftliche interessen und da spielt ein menschenleben keine rolle !!
ich erinnere an die uiguren die von th nach china abgeschoben werden sollten , ein aufschrei ging durch die weltpresse, abkommen, absichtserklaerungen u.v.m. hatte fuer th absolut keine bedeutung, die menschen wurden abgeschoben !!