BANGKOK – Ein Tiefdruckgebiet im Südchinesischen Meer wird sich in den kommenden Tagen voraussichtlich zu einem Tropensturm entwickeln. Es zieht Richtung Insel Hainan und trifft dann auf Südchina. Thailand bleibt vom Sturm verschont, doch die Katastrophenschutzbehörde warnt: In mehreren Landesteilen nimmt der Starkregen zu.
Sturm nimmt Kurs auf Hainan und China
Das Nationale Katastrophenwarnzentrum beobachtet ein Tiefdruckgebiet, das sich west-nordwestlich über das mittlere Südchinesische Meer bewegt. Vom 4. bis 6. Juli wird es sich zu einem Tropensturm verstärken, die Insel Hainan passieren und später auf das chinesische Festland treffen.
Für Thailand sind keine direkten Folgen zu erwarten. Der Sturm bleibt weit genug entfernt, sodass die thailändischen Küsten nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Starkregen droht in Nord, Nordost und Zentralthailand
Trotz der räumlichen Distanz bringt das System mehr Feuchtigkeit ins Land. Vom noch bis 6. Juli rechnen die Meteorologen mit einer deutlichen Zunahme von Starkregen in Nordthailand, im oberen Nordosten und in weiten Teilen Zentralthailands.
Die Behörden betonen, dass es sich um indirekte Effekte des Sturms handelt. Gerade in diesen Regionen sollten Anwohner mit kräftigen Schauern rechnen und die Wetterentwicklung genau verfolgen.
Andamanen-Küste kämpft mit Dauerregen
An der Andamanen-Küste, der Westküste Thailands, hält derweil ein relativ starker Südwestmonsun an. Die Folge sind anhaltende, teils heftige Regenfälle, die bereits zu regionalen Problemen führen können.
Die Kombination aus Monsun und der feuchten Strömung des fernen Tropensturms lässt die Niederschlagsmengen in den kommenden Tagen kaum nachlassen. Betroffen ist die gesamte Andamanen-Küste im Westen des Landes.
Katastrophenschutz mahnt: Nachrichten verfolgen und 1784 wählen
Die Abteilung für Katastrophenschutz und -minderung (DDPM) ruft die Bevölkerung dazu auf, offizielle Warnmeldungen aufmerksam zu verfolgen. Wer eine Warnung der Behörde erhält, soll sich strikt an die Sicherheitsanweisungen halten.
Sollte es zu einer Katastrophe kommen, können Vorfälle rund um die Uhr über die Hotline 1784 gemeldet werden. Die Behörde steht bereit, um schnell Hilfe zu leisten.



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