Tödlicher Schuss am Schießstand: Sohn von Polizist stirbt

Ein Schuss am Schießstand, dann die nächste Entdeckung im Krankenhaus: Zwei Begleiter verschwanden einfach. Was steckt dahinter?

Tödlicher Schuss am Schießstand: Sohn von Polizist stirbt
"Royal Thai Police Helmet" by Ian Fuller is licensed under CC BY-NC 2.0

CHA-AM, THAILAND – Bei einem mutmaßlich versehentlichen Schusswaffen-Unfall ist der 25-jährige Sohn eines Polizisten tödlich verletzt worden; ein weiterer Mann erlitt eine Schussverletzung am Handgelenk. Die Polizei ermittelt und hat den mutmaßlichen Schützen wegen mehrerer Delikte angeklagt.

Schusswaffen-Unfall: Alarmierung am Sonntag

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 12. April, als die Polizei von der Cha-am Police Station vom Cha-am Hospital über einen schwer verletzten Schusswaffen-Patienten informiert wurde.

Ermittler sowie Motorradstreifen wurden zum Krankenhaus entsandt, zudem wurden ranghöhere Beamte in Kenntnis gesetzt.

Opfer: Sohn eines Polizisten schwer getroffen

In der Notaufnahme fanden die Beamten den 25-jährigen Nattadanai „Dom“ Keerikin mit einer Schussverletzung an der rechten Bauchseite.

Das Projektil steckte noch im Körper; nach der Erstversorgung wurde er zur Operation ins Phra Chomklao Hospital verlegt, wo er später an den Folgen der Verletzung starb.

Zweiter Verletzter: Schuss ins Handgelenk

Ein weiterer Beteiligter, der 24-jährige Jiraphan „Aum“ Chaelor, erlitt eine Schussverletzung am linken Handgelenk.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls war er nach Angaben der Polizei in Begleitung von zwei Freunden.

Flucht im Krankenhaus: Zeugen entkommen

Als Beamte Jiraphan zur Identifizierung des mutmaßlichen Tatorts begleiten wollten, nutzten die beiden Begleiter die Unübersichtlichkeit im Krankenhaus, um das Gelände zu verlassen.

Die Behörden konnten sie zunächst nicht stellen und setzen die Suche fort, um sie zu lokalisieren und zu befragen.

Tatort und Beweismittel: 9mm-Pistole sichergestellt

Später brachten Polizisten Jiraphan zu einem Haus in Dorf 9, Ban Hub Kapong, im Unterbezirk Khao Yai, wo sich der Vorfall nach bisherigen Erkenntnissen ereignet haben soll.

Dort wurden eine schwarze halbautomatische 9mm-Handfeuerwaffe sowie eine Patrone als Beweismittel sichergestellt.

Aussage des Beschuldigten: „Nicht richtig bedienen können“

In einer ersten Befragung erklärte Jiraphan, er habe die Waffe von einer Gruppe von Freunden gekauft, wisse jedoch nicht, wie man sie korrekt benutzt.

Demnach habe sich ein Schuss in seine eigene Hand gelöst, und das Projektil habe anschließend Nattadanai getroffen, der in der Nähe gesessen habe.

Anklagen und Ermittlungen: Verfahren läuft

Die Polizei erhob Anklage wegen illegalen Waffen- und Munitionsbesitzes, fahrlässiger Tötung sowie wegen illegalen Konsums einer Betäubungsmittel-Kategorie-1-Substanz.

Jiraphan befindet sich in Gewahrsam, während die Ermittlungen weiterlaufen und die Behörden die beiden geflüchteten Personen zur Vernehmung vorladen wollen.

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Quelle: Hua Hin Today

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