HUA HIN, Thailand – Zwei Menschen starben in den frühen Morgenstunden des 7. Juni nach einem Sturz aus einem Hotelgebäude. Die Polizei geht von einem gemeinsamen Suizid aus.
Leichen am frühen Morgen gefunden
Gegen 3:00 Uhr morgens alarmierte ein Hotel in der Stadt Hua Hin die Polizei. Ein Mann und eine Frau waren aus der Höhe gestürzt und lagen leblos im dritten Stock des Gebäudes.
Die Beamten unter Leitung von Polizeihauptkommissar Apichai Buranakul und Polizeioberst Kampanat Na Wichai fanden die Körper dicht beieinander. Die Verstorbenen sind ein 43-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau aus Hua Hin.
Abschiedsbrief auf dem Tisch
Im Hotelzimmer entdeckten die Ermittler einen handschriftlichen Brief. Der Text enthielt eine Entschuldigung an die Familie und sprach von Erschöpfung durch Lebensprobleme. Die Mutter wurde gebeten, auf sich selbst aufzupassen.
Von einem Kampf oder einer Durchsuchung des Zimmers fehlte jede Spur. Das Zimmer war unversehrt, die persönlichen Gegenstände unangetastet. Zusammen mit den Überwachungsbildern verdichtete sich der Eindruck eines geplanten gemeinsamen Schrittes.
Letzte Umarmung vor dem Sturz
Die Auswertung der Überwachungskameras zeigt die letzten Minuten des Paares. Um etwa 2:45 Uhr verließen sie ihr Zimmer, trugen einen Stuhl zunächst in den 15. und dann in den 16. Stock.
Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich die beiden umarmten. Dann stürzten sie hinunter und kamen im dritten Stock zum Liegen. Die Polizei wertet die Aufnahmen als klares Indiz für eine gemeinsame Suizidhandlung.
Schulden als möglicher Auslöser
Die Mutter des verstorbenen Mannes erschien erschüttert am Ort des Geschehens. Sie gab gegenüber den Beamten an, ihr Sohn habe unter starkem Stress durch Schulden außerhalb des offiziellen Finanzsystems gelitten.
Für die Polizei ist das ein zentraler Ermittlungsansatz. Ob der Druck durch illegale Kredite das Paar in den Tod trieb, soll nun durch weitere Untersuchungen geklärt werden.
Obduktion soll letzte Details klären
Die Leichen wurden zur gerichtsmedizinischen Untersuchung ins Hua Hin Hospital überstellt. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um die Todesursache und den genauen Ablauf zweifelsfrei zu dokumentieren.
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Erste Ergebnisse deuten auf einen Sturz aus großer Höhe als Todesursache hin. Die Beamten schließen Fremdeinwirkung nach derzeitigen Erkenntnissen aus.



Die Bewohner im Isaan haben grundlegende Bedürfnisse. Um zur schlecht bezahlten Arbeit zu fahren, brauchen Sie ein Auto. Auch ein Moped ist ein Muss. Nicht finanzierbar mit dem Einkommen. Von der Bank bekommen sie keine Kredite. Bleiben nur die Kredithaie (Loan sharking) mit Zinsen zwischen 12 und 15 %. und die wollen ihr Geld baldigst wiederhaben. Erscheinen in den Häusern, bedrohen, warnen, fordern. An sich laut Thai-Law verboten, aber es ist üblich. Eine Schuldenspirale tut sich auf, die nicht mehr bewältigt werden kann. Für viele bleibt dann nur mehr der Ausweg, ihre Mädchen nach Pattaya zu schicken, um sich reiche Farangs zu angeln. Oder im schlimmsten Fall endet es mit Mord und Selbstmord. Das passiert halt sehr oft im Land des Lächelns, obwohl viele absolut nichts zum Lächeln haben.