PHANG NGA, THAILAND – Ein 39-jähriger Drogenverdächtiger ist in einer Arrestzelle im Bezirk Khuraburi tot aufgefunden worden. Seine Schwester zweifelt an den Umständen: Sie habe ihn hängend in stehender Haltung und noch mit Handschellen gesehen. Die Provinz Phang Nga lässt den Fall untersuchen, der Leichnam wurde zur rechtsmedizinischen Untersuchung nach Phuket gebracht.
Schwester fand den Mann noch mit Handschellen
Die Schwester sagte, sie habe am Morgen gegen 7 Uhr Essen für ihren Bruder gebracht und etwa eine halbe Stunde gewartet. Als sie durch die Gitterstäbe in die Zelle blickte, habe sie ihn hängend in stehender Haltung und mit Handschellen gesehen.
Sie und ihre Familie hätten große Zweifel an den Umständen seines Todes. Die Schwester hinterfragte sowohl den Ablauf der Festnahme und Bewachung als auch die Situation in der Zelle.
Festnahme mit 5.050 Methamphetamin-Tabletten
Die Bezirksverwaltung von Khuraburi hatte den 39-Jährigen am Abend des 29. September bei einem Einsatz gegen Drogen im Dorf Suan Mai festgenommen. Bei ihm fanden die Beamten 5.050 Methamphetamin-Tabletten.
Der Mann wurde zur Aufnahme des Festnahmeprotokolls in eine Arrestzelle der Freiwilligen-Verteidigungseinheit gebracht. Er sollte anschließend der Polizei übergeben werden. Gegen 7.30 Uhr am folgenden Morgen fanden Mitarbeiter ihn tot in der Zelle.
Ermittlungen und rechtsmedizinische Untersuchung
Am 30. September nahmen ein Ermittler der Polizeistation Khuraburi, ein Staatsanwalt, ein diensthabender Arzt des Krankenhauses Khuraburi Chaipat und Vertreter der Bezirksverwaltung den Leichnam in Augenschein. Die Untersuchung erfolgte nach Artikel 150 der Strafprozessordnung, der bei Todesfällen während des Gewahrsams durch Beamte gilt.
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Der Verwaltungsleiter der Provinz Phang Nga setzte eine Kommission ein, die den Gewahrsamsablauf und die Todesursache prüfen soll. Eine rechtsmedizinische Untersuchung in Phuket soll klären, ob der Mann sich selbst das Leben nahm oder weitere Personen beteiligt waren.

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