RAYONG – Ein 16-jähriger Jugendlicher hat gestanden, seine 17-jährige Freundin getötet und ihren Leichnahm in einem öffentlichen Mülleimer im Bezirk Klaeng entsorgt zu haben. Die grausige Entdeckung machten Müllarbeiter, als ein schwarzer Sack im Laderaum platzte.
Gestank führte zur Entdeckung der Leiche
Anwohner in Moo 8 im Unterbezirk Krasae Bon alarmierten die Behörden wegen unerträglichen Geruchs aus einem Straßenmülleimer. Als Müllwerker den Inhalt am 18. Juni abholten und verdichteten, riss ein schwarzer Müllsack auf – ein menschlicher Körper kam zum Vorschein.
Sofort rückten Polizei, Forensiker, medizinisches Personal und Rettungskräfte an. Die erste Untersuchung zeigte: Die Leiche war bereits stark verwest, der Tod lag mindestens eine Woche zurück.
Vermisste 17-Jährige aus Nakhon Ratchasima
Die Tote konnte als die 17-jährige Chonthicha aus der Provinz Nakhon Ratchasima identifiziert werden. Die Familie war eigens angereist, nachdem sie die Jugendliche vor etwa zwei Wochen als vermisst gemeldet hatte – mit einem Schlag war der Kontakt abgebrochen.
Die Ermittler fanden bei der ersten Leichenschau zwei verdächtige Wunden. Sofort richtete sich der Verdacht auf ein Tötungsdelikt und Leichenverbergung.
Freund gerät ins Visier der Polizei
Die Spur führte schnell zum 16-jährigen Freund des Opfers, einem Bewohner von Moo 9 im Unterbezirk Tha Kwayan. Vor ihrem Tod war Chonthicha nach Klaeng gereist, um ein Motorrad abzuholen, und hatte sich danach mit ihm getroffen.
Laut Polizei eskalierte ein Streit: Der Jugendliche soll eifersüchtig gewesen sein und geglaubt haben, seine Freundin stehe mit einer Person in Verbindung, die mit dem Motorrad zu tun hatte. Das Treffen endete offenbar tödlich.
Geständnis und kaltblütige Vertuschung
Bei der Vernehmung soll der 16-Jährige die Verantwortung übernommen und Eifersucht sowie persönliche Beziehungsprobleme als Motiv genannt haben. Anschließend schilderte er, wie er die Leiche beseitigte.
Er packte den Körper in einen schwarzen Müllsack, band ihn mit einem langärmeligen Kapuzenpullover zu und warf alles in einen öffentlichen Abfallbehälter – in der Hoffnung, das Verbrechen zu vertuschen.
Polizei wartet auf Obduktion
Die Beamten sammeln weiterhin Zeugenaussagen, forensische Beweise, Mobilfunkdaten und Überwachungsaufnahmen. Erst nach Vorliegen des detaillierten Obduktionsberichts sollen formelle Anklagen nach Jugendstrafrecht erhoben werden.
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Bis dahin bleibt der Jugendliche im Fokus der Mordermittlungen. Die Familie des Opfers steht unter Schock – sie hatte die 17-Jährige fast zwei Wochen lang gesucht.



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