BANGKOK, THAILAND – Eine junge Frau geriet in die Fänge eines skrupellosen Geldverleihers und erlebte einen wahren Albtraum. Um die Pflege ihrer kranken Mutter zu finanzieren, musste sie sich erniedrigen und wurde sexuell missbraucht.
Geldnot führt in die Schuldenfalle
Am 4. Mai 2569 um 10:00 Uhr befand sich die 25‑jährige N.S. A in einer akuten finanziellen Notlage, weil sie ihre nach einem Schlaganfall erkrankte Mutter monatlich mit 3.000 Baht unterstützen musste.
Die 25‑jährige N.S. A arbeitet hart in einem Geschäft und als Kellnerin. Sie schickte ihrer kranken Mutter monatlich Geld, doch nach dem Schlaganfall reichte das Einkommen nicht mehr aus. In ihrer Not lieh sie sich zunächst 5.000 Baht von einem Bekannten namens B. Die Zinsen waren mit 200 Baht pro Tag extrem hoch und brachten die junge Frau schnell in Bedrängnis.
Nacktfotos als Sicherheit für Kredite
Als die Schulden auf 10.000 Baht anstiegen, verlangte der 32‑jährige Kreditgeber eine abscheuliche Sicherheit. Für eine weitere Zahlung musste das Opfer Nacktfotos und intime Videos von sich an den Mann schicken.
Zusätzlich zu den täglichen Zinsen von 400 Baht erhob der Geldverleiher horrende Strafgebühren: Wer nach 17:00 Uhr zahlte, musste 600 Baht extra entrichten, bei einer Verspätung von mehr als einem Tag fielen weitere 1.000 Baht an. Wer nach Mitternacht zahlte, musste bis zu 800 Baht extra aufbringen, und B drohte zudem, die Schulden an andere Gläubiger zu verkaufen.
Sexueller Missbrauch statt Zinszahlung
Anfang März konnte die junge Frau die täglichen Raten für vier Tage nicht mehr aufbringen. Der Geldverleiher suchte sie daraufhin in ihrer Wohnung auf und zwang sie zum Sex als Ersatz für die Zinsen.
Das Opfer fügte sich aus purer Verzweiflung und Angst vor den Konsequenzen. Der Täter nutzte ihre finanzielle Hilflosigkeit schamlos aus, um sie mehrfach sexuell zu missbrauchen und zu demütigen.
Drohungen mit Veröffentlichung der Bilder
Als die Frau sich im April gegen weitere sexuelle Übergriffe wehrte, begann der Terror. Der Mann drohte damit, ihre intimen Aufnahmen im Internet zu veröffentlichen, ihre Schulden an andere Gläubiger zu verkaufen und behauptete, der eigentliche Kreditgeber sei ein Polizist, den er kontrollieren könne.
Die Koordination der Drohungen erfolgte über die Facebook‑Seite „Sai Mai Must Survive“ am Koordinationszentrum Wat Ko Road, Sai Mai District, Bangkok. Ekaphop Luangprasert wird N.S. A zur Polizeistation Pracha Chuen begleiten, um Anzeige zu erstatten, und fordert, dass die Polizei B wegen illegaler Kreditvergabe, Freiheitsberaubung und erzwungenen sexuellen Handlungen verfolgt.
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