Dürre in Thailand: Bauern in Not – Regierung startet Soforthilfe

El Nino raubt Zehntausenden Menschen die Existenzgrundlage. Premierminister Charnvirakul zwingt Farmer zum Anbaustopp, während Pumpenarmeen gegen das Austrocknen kämpfen. Reicht dieser Kraftakt aus?

Regierung warnt vor Dürre 2026
The Nation

BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Regierung kämpft mit Hochdruck gegen die drohende Dürrekrise durch das Wetterphänomen El Niño. Um die Wasserversorgung für Zehntausende Menschen zu sichern, wurden im ganzen Land proaktive Notfallmaßnahmen eingeleitet.

Regierung kämpft gegen extreme Dürre

Die stellvertretende Regierungssprecherin Lalida Periswiwatana gab am 4. Mai 2026 bekannt, dass die Wasserbewirtschaftung derzeit oberste Priorität hat. Unter der Leitung von Premierminister Anutin Charnvirakul arbeiten verschiedene Ministerien eng zusammen, um die Auswirkungen der Trockenheit zu mildern.

Besonders das Ministerium für natürliche Ressourcen und die Bewässerungsabteilung bündeln ihre Kräfte für eine umfassende Strategie. Ziel ist es, sowohl die Bevölkerung als auch den wichtigen Agrarsektor vor den Folgen des Wassermangels zu schützen.

Landwirte müssen Anbaupläne dringend anpassen

Wegen der sich verschärfenden El Niño‑Lage bittet die Bewässerungsabteilung die Landwirte im ganzen Land um dringende Kooperation. Die Bauern sollen auf die zweite Runde des Reisanbaus außerhalb der Saison verzichten, um Ernteausfälle zu vermeiden.

Stattdessen empfiehlt die Regierung den Umstieg auf Pflanzen, die wenig Wasser benötigen oder besonders dürreresistent sind. Ein sparsamer und effizienter Umgang mit den vorhandenen Wasserreserven ist für die kommenden Monate lebensnotwendig.

Massive Hilfe für Tausende Haushalte

Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt Suchart Chomklin hat die Abteilung für Wasserressourcen angewiesen, Personal und Technik im gesamten Land zu mobilisieren. In den Provinzen Lampang, Nakhon Sawan, Udon Thani, Khon Kaen, Nakhon Ratchasima, Chanthaburi, Nakhon Si Thammarat, Phitsanulok, Chumphon, Krabi und Ubon Ratchathani wurden bereits zahlreiche Wasserpumpen installiert und sauberes Trinkwasser verteilt.

Bisher konnten die Behörden bereits über 21.600 Haushalten helfen, was mehr als 43.200 betroffenen Menschen entspricht. Die Maßnahmen unterstützen nicht nur die Landwirtschaft, sondern sichern auch die Trinkwasserversorgung für Waldbrandbekämpfer in gefährdeten Gebieten.

Langfristige Sicherheit für die Bevölkerung

Frau Lalida betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen für die Zukunft des Landes und die Lebensqualität der Bürger. Sie erklärte, dass die Menschen während der Dürrekrise ausreichend mit Wasser versorgt werden, um die Auswirkungen auf das Leben und den Agrarsektor zu reduzieren, geeignete Anpassungsstrategien zu ermöglichen und die Wassersicherheit des Landes zu stärken, was langfristig die Lebensqualität verbessert.

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Quelle: Thairath

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