Pattaya greift durch: Stadt sagt Streuner-Hunden den Kampf an
Die Stadt Pattaya verstärkt ihre Maßnahmen gegen das Problem der Streunerhunde. Nach einer Serie von Beschwerden, darunter ein aktueller Fall, bei dem angeblich streunende Hunde ein Auto beschädigten, reagiert die Stadtverwaltung jetzt entschlossen. Vizebürgermeister Manoch Nongyai erklärt gegenüber The Pattaya News, dass die Sicherheit von Einwohnern und Touristen höchste Priorität habe.
Bereits in der Vergangenheit hat Pattaya versucht, das Problem durch Sterilisation und Integration der Hunde in die Gemeinschaft zu lösen. Doch trotz dieser Initiativen reißen die Beschwerden nicht ab. Besonders viele Rückmeldungen kommen von ausländischen Touristen, die mit der in Thailand üblichen Präsenz von Straßenhunden wenig Erfahrung haben.
Touristen in Sorge: Immer mehr Beschwerden über aggressive Hunde
Die Zahl der Beschwerden über aggressive Hunde nimmt zu. Viele Touristen berichten von unangenehmen Begegnungen, einige sogar von Bissverletzungen. Auch Einheimische melden immer wieder Vorfälle. Die Unsicherheit wächst, besonders an beliebten Orten wie Stränden und Piers.
Die Stadtverwaltung nimmt diese Sorgen ernst. Sie betont, dass Pattaya als internationaler Touristenmagnet auf das Sicherheitsgefühl seiner Besucher angewiesen ist. Die Behörden prüfen alle gemeldeten Fälle sorgfältig und wollen mit gezielten Maßnahmen das Vertrauen der Gäste zurückgewinnen.
Auto zerkratzt! Streuner-Angriff am Bali Hai Pier sorgt für Aufsehen
Ein aktueller Vorfall sorgt für Diskussionen: Ein Anwohner meldete, dass eine Gruppe von Streunerhunden sein Auto am Bali Hai Pier beschädigt habe. Fotos des zerkratzten Fahrzeugs verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten – zahlreiche weitere Berichte über angebliche Angriffe und Sachbeschädigungen folgten.
Dieser Fall hat das Thema erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Viele Bürger und Touristen äußern ihre Bedenken offen. Die Stadt sieht sich nun in der Pflicht, schnell und effektiv zu handeln, um weitere Schäden und mögliche Verletzungen zu verhindern.
Stadt setzt auf Umsiedlung: Hundefänger im Einsatz
Die Behörden in Pattaya haben nun spezielle Teams entsandt, um die Situation vor Ort zu bewerten. Vizebürgermeister Manoch betont: „Treffen wir auf aggressive Hunde oder Tiere, die Schaden anrichten, werden sie ins städtische Tierheim gebracht.“ Das Heim bietet Platz für über 400 bis 500 Hunde und beherbergt derzeit rund 200 Tiere.
Mit dieser Maßnahme will die Stadt Pattaya sowohl die Sicherheit der Bevölkerung als auch die der zahlreichen Touristen gewährleisten. Nicht-aggressive Hunde dürfen weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Die Umsiedlung ist gezielt auf Tiere beschränkt, die tatsächlich eine Gefahr darstellen.
Bürger gefragt: So melden Sie gefährliche Hunde in Pattaya
Die Stadt ruft die Öffentlichkeit dazu auf, Sichtungen von aggressiven Streunerhunden umgehend zu melden. Bürger und Touristen können sich direkt an die Stadtverwaltung wenden. Die Behörden versprechen, jedem Hinweis nachzugehen und zeitnah zu reagieren.
Vizebürgermeister Manoch unterstreicht: „Nur gemeinsam können wir das Problem in den Griff bekommen.“ Wer einen gefährlichen Hund sieht, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern die Stadt informieren. So bleibt Pattaya ein sicherer Ort für alle – Bewohner, Besucher und Tiere.
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Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar. (This article is also available in English.) → English version



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