Bhumibol-Damm fast voll – Ablass erhöht!

✅ Bhumibol-Damm fast voll – nur wenige Zentimeter fehlen. Ablass wird erhöht, Behörden beruhigen. Aber bleibt es wirklich sicher?

Bhumibol-Damm fast voll - Ablass erhöht!
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Krisen-Alarm in Thailand! Mega-Staudamm Bhumibol ist bis auf 76 Zentimeter voll – Not-Plan für Wasserablass aktiviert

An Thailands größtem Staudamm, dem Bhumibol-Damm in der Provinz Tak, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Nach heftigen Regenfällen ist der gewaltige Stausee bis auf nur noch 76 Zentimeter an seine absolute Maximal-Grenze herangefüllt. 

Notfall-Plan aktiviert

Die Behörden haben sofort einen Notfall-Plan aktiviert und beginnen mit einem gestaffelten Wasserablass, um eine Katastrophe zu verhindern. Sie betonen jedoch, dass der Damm selbst absolut stabil und sicher sei und die erhöhte Wasserabgabe keine gefährlichen Überschwemmungen flussabwärts verursachen werde.

So kritisch ist die Lage am Bhumibol-Damm

Die Zahlen, die die Behörden veröffentlichten, sind atemberaubend. Der Bhumibol-Stausee ist aktuell zu 98,25 Prozent gefüllt. Das entspricht einem Volumen von 13.266,03 Millionen Kubikmetern Wasser. Der nutzbare Wasservorrat liegt bei 8.248 Millionen Kubikmetern (85,37 %). Der Wasserstand liegt bei 259,24 Metern über dem Meeresspiegel. Die kritische Marke von 260 Metern, die maximale Kapazität, ist damit nur noch 76 Zentimeter entfernt. 

In den letzten 24 Stunden flossen aufgrund von Starkregen in Chiang Mai weitere 68,30 Millionen Kubikmeter Wasser in den See – ein enormer Zufluss, der die Situation weiter verschärft. Experten haben den Damm sofort überprüft und geben grünes Licht: Die Struktur ist stabil, sicher und zeigt keinerlei Schäden.

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Der Notfall-Plan: 
Gestaffelter Wasserablass beginnt sofort

Um ein unkontrolliertes Überlaufen des Damms zu verhindern, hat die nationale Wasserbehörde einen Notfall-Plan genehmigt. Die staatliche Elektrizitätsbehörde EGAT, die den Damm betreibt, wird das Wasser in einem gestaffelten System („Schritt-für-Schritt“) ablassen. 

Die Mengen werden Tag für Tag erhöht: Am 6. November wurden 30 Millionen Kubikmeter pro Tag abgelassen, am 7. November sind es 40 Millionen Kubikmeter und am 8. November werden es 45 Millionen Kubikmeter sein. Die maximale Ablassmenge wird auf 60 Millionen Kubikmeter pro Tag begrenzt. Dieser kontrollierte Ablass ist entscheidend, um den Druck auf den Damm zu verringern, ohne die Gemeinden flussabwärts zu überfluten.

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Entwarnung für die Bevölkerung flussabwärts

Die entscheidende Frage für die Anwohner entlang des Flusses Ping ist: Drohen uns jetzt Überschwemmungen? Die Behörden geben hier weitgehend Entwarnung. Der erhöhte Wasserablass soll den Wasserstand flussabwärts des Damms um nicht mehr als 20 Zentimeter ansteigen lassen. Das massive Wasservolumen wird etwa 8 bis 9 Tage brauchen, um den Fluss Ping hinab zu fließen und schließlich den Chao Phraya-Staudamm weiter südlich zu erreichen. 

Wichtigste Botschaft: Der Ablass aus dem Bhumibol-Damm wird keinen signifikanten Anstieg des Wasserstands am Chao Phraya-Damm verursachen. Dies ist eine koordinierte Aktion, um das gesamte Flusssystem zu managen und eine größere Katastrophe zu verhindern. Die Menschen in den betroffenen Provinzen Tak, Kamphaeng Phet und Nakhon Sawan müssen mit einem moderaten Anstieg des Flusses rechnen, aber keine gefährliche Flutwelle.

💬 Droht uns eine neue Hochwasserlage, 
oder sind die Behörden diesmal besser vorbereitet?

Der Bhumibol-Damm steht nur noch 76 Zentimeter unter Vollstau – und trotzdem geben Experten Entwarnung. Der Damm gilt als stabil, die Bauwerke als intakt. Ein stufenweise erhöhter Abfluss soll dafür sorgen, dass der Druck kontrolliert bleibt und kein zusätzlicher Wasseranstieg am Oberlauf des Chao Phraya entsteht. Klingt beruhigend – aber viele erinnern sich noch an frühere Flutkatastrophen und fürchten, dass wieder zu spät reagiert wird.

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Quelle: KhaoSod

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