Bangkok, Thailand – Das Bewässerungsamt 12 hat am 24. Mai eine Warnung an sieben Provinzen im Einzugsgebiet des Chao‑Phraya herausgegeben, weil starke Regenfälle den Zufluss zum Chao‑Phraya‑Staudamm deutlich erhöhen. Die Behörde erhöht die Abgabe kontrolliert, weil der Wasserspiegel unterhalb des Staudamms um rund 1 bis 1,50 Meter steigen könnte. Für Anwohner, Firmen am Ufer und landwirtschaftliche Betriebe hat das direkte Bedeutung, da Flussuferbereiche im Blick behalten werden müssen.
Welche Provinzen sind betroffen
Die Warnung richtet sich an Uthai Thani, Chai Nat, Sing Buri, Ang Thong, Suphan Buri, Phra Nakhon Si Ayutthaya und Lop Buri.
Betroffen sind besonders die Abschnitte unterhalb des Chao‑Phraya‑Staudamms in Amphoe Sapphaya (Chai Nat) bis hin zu Tambon Ban Krathum und Tambon Hua Wiang (Amphoe Sena) sowie Tambon Tha Din Daeng (Amphoe Phak Hai) in Phra Nakhon Si Ayutthaya.
Ursache: Starkregen erhöht Zufluss
Starke Regenfälle in oberen Teilen des Chao‑Phraya‑Beckens treiben große Wassermengen in den Staudamm.
An der Messstation C.2 im Landkreis Mueang, Provinz Nakhon Sawan, fließt derzeit 1.058 Kubikmeter pro Sekunde in Richtung Staudamm.
Aktuelle Pegel und Abfluss am Staudamm
Der Pegel oberhalb des Chao‑Phraya‑Staudamms liegt bei 16,56 Meter über dem mittleren Meeresspiegel, unterhalb des Damms bei 8,60 Meter. Der Abstand zum Ufer unterhalb beträgt 7,74 Meter.
Aktuell gibt der Staudamm 500 Kubikmeter pro Sekunde ab.
Prognose: Abfluss 500–700 m³/s, Pegel steigt um bis zu 1,50 m
Die Behörde rechnet mit einem Anstieg der Abgabe auf 500–700 Kubikmeter pro Sekunde, was zu einem Wasseranstieg von etwa 1 bis 1,50 Meter in den Uferbereichen unterhalb des Staudamms führen dürfte.
Der erwartete Anstieg bleibt nach aktuellen Einschätzungen innerhalb der Flussufer; oberhalb des Staudamms soll der Pegel 16,60 Meter über dem Meeresspiegel nicht überschreiten.
Kontrolle durch das Bewässerungsamt und Warnschwelle
Direktor Songkran Chalosrithong vom Bewässerungsamt 12 kündigte an, die Abgabe so zu steuern, dass Auswirkungen auf landwirtschaftliche Flächen minimiert werden.
Sollte der Durchfluss dauerhaft über 700 Kubikmeter pro Sekunde steigen, will die Behörde weitere Mitteilungen herausgeben.
Wer besonders aufpassen muss
Behörden, Unternehmen mit Uferbaustellen, schwimmende Restaurants und Anwohner entlang des Chao Phraya und des Noi‑Flusses wurden aufgefordert, die Lage genau zu beobachten und Informationen der Behörden zu verfolgen.
Der aktuelle Stand: Zufluss an C.2 1.058 m³/s, Abgabe am Staudamm 500 m³/s; weitere Hinweise erfolgen, falls die Abgabe über 700 m³/s steigt.



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