Schock in Lopburi: Schulbus-Fahrer rast trotz geschlossener Bahnschranke

Fahrer gefährdete fünf Kinderleben bei lebensgefährlichem Manöver am Bahnübergang. Nun stellt sich die bange Frage: Wie reagiert die Polizei auf die skurrile Ausrede des Mannes, der erst seit einem Tag hinter dem Steuer saß?

Schock in Lopburi: Schulbus-Fahrer rast trotz geschlossener Bahnschranke
KhaoSod

LOPBURI, THAILAND – Ein Schulbusfahrer überquerte trotz gesenkter Bahnschranken einen Bahnübergang, das Geschehen wurde auf Video festgehalten. Der 55‑Jährige stellte sich nach Auswertung der Aufnahmen der Polizei, gab an, am ersten Arbeitstag zu sein und mit der Strecke nicht vertraut zu sein; fünf Schüler waren im Fahrzeug. Die Provinzpolizei leitete Ermittlungen ein und verhängte eine Geldstrafe.

Video dokumentiert Überfahrt trotz Warnsignal

Aufnahmen zeigen, wie der Transporter von der Pratu‑Chai‑Kreuzung Richtung Soi Kosapan fuhr, obwohl die Schranken bereits senkten und ein Zug naht. Reporter berichteten am 23. Mai 2026 über das veröffentlichte Video und den weiteren Verlauf der Ermittlungen.

Die Polizei stufte das Manöver als Missachtung der Signale ein und wertete die Überwachungsvideos entlang der Strecke zur Feststellung des Fahrzeugs aus. Im Wagen saßen fünf Schüler, die offenbar unverletzt blieben.

Fahrer sagt: Er fuhr erst am ersten Tag

Der 55‑jährige Fahrer, namentlich als Sangwan genannt, erklärte nach seinem Erscheinen bei der Polizei, er habe zuvor Schüler im Bezirk Tha Wung aufgenommen und sie zu verschiedenen Schulen bringen wollen. Er sei am Beginn des neuen Schuljahres an seinem ersten Arbeitstag gewesen und mit der Strecke noch nicht vertraut.

Demnach habe er nur ein Warnsignal gehört und beim Blick nach vorn nur einen der Schrankenbäume gesehen; deshalb habe er angehalten, um sich zu orientieren. Die Angaben stammen aus der Befragung durch die Ermittler der Station Tha Hin.

Provinzpolizeichef ordnete schnelle Ermittlungen an

Polizeigeneralmajor Banyong Santipreechawat gab der Polizeistation Tha Hin den Auftrag, den Vorfall zügig zu untersuchen und den Fahrer zur Vernehmung zu laden. Die Ermittler identifizierten das Fahrzeug über die Kamerabilder und forderten den Fahrer zur Aussage auf.

Nach seinem Erscheinen bei den Beamten legte der Fahrer seine Version dar; die Polizei erhebt nun formell Vorwürfe und prüft die weiteren Schritte gegen ihn.

Drei Vorwürfe und 2.000 Baht Strafe

Die Ermittler erhoben drei Anklagepunkte: Missachtung der Bahnschranken, Nichteinhaltung des Sicherheitsabstands von 15 Metern am Bahnübergang und Verstöße gegen Betriebsvorschriften des Schülertransports. Diese Punkte bildeten die Grundlage für die anschließenden Maßnahmen.

Als konkrete Folge wurde gegen den Fahrer eine Geldstrafe von 2.000 Baht verhängt.

Schultransport am Semesteranfang unter Beobachtung

Der Fahrer hatte Schüler aus Tha Wung eingesammelt, bereits einige an einer Schule abgesetzt und wollte weitere Kinder zu einer anderen Schule bringen, als der Vorfall passierte. Fünf Schüler waren zum Zeitpunkt der Überfahrt im Fahrzeug, meldete die Polizei.

Der Vorfall führte zu einer verstärkten Überwachung des Schülertransports in der Region, um die Sicherheit an Bahnübergängen zu gewährleisten und ähnliche Verstöße zu verhindern.

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Quelle: Khaosod Thai

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