PHUKET, THAILAND – Ein ausländischer Tourist ist vor dem Nai Yang Beach aus seinem Beiboot gestürzt, während das führerlose Boot unkontrolliert Kreise zog. Lokale Fischer zogen den Mann aus dem Wasser und halfen ihm, die Situation vor der beliebten Strandzone rasch unter Kontrolle zu bringen.
Chaos auf dem Meer vor Nai Yang
Auf einem Handyvideo ist zu sehen, wie ein weißes Schlauchboot ohne Fahrer in engen Kreisen über das Meer vor Nai Yang Beach fährt.
Das Video wurde von Polizeibeamten Bandasak Silert von der Ao-Luek-Polizeistation aufgenommen, der sich dort mit seiner Familie aufhielt und die Aufnahmen später an mehrere Nachrichtenredaktionen weitergab.
Beiboot prallt gegen Fischerboot
In der Aufnahme kollidiert das kreisende Schlauchboot schließlich mit einem lokalen Fischerboot, worauf auf dem Strand entsetztes Rufen zu hören ist.
Silert und seine Familienmitglieder reagierten hörbar schockiert, als das unbesetzte Boot gegen das Holzboot der Fischer stieß.
Tourist stürzt ins Wasser
Nach Angaben des Mediums ThaiRath hatte der Tourist seine Yacht vor Nai Yang Beach vor Anker gelegt und nutzte das Schlauchboot, um an Land zu gelangen.
Dabei soll er ins Wasser gefallen sein, während der Motor noch lief, sodass das Beiboot wie im Video gezeigt unkontrolliert Kreise drehte.
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Fischer reagieren in Sekunden
Mehrere Fischer, die den Vorfall beobachteten, steuerten ihr eigenes Boot sofort auf den Mann im Wasser zu und zogen ihn an Bord.
Anschließend manövrierten sie ihr Boot dicht an das kreisende Schlauchboot heran, damit der Tourist hinüber springen und wieder die Kontrolle übernehmen konnte.
Unfall endet glimpflich
Der Mann gelangte zurück in das Beiboot und konnte den Motor abschalten, bevor weiterer Schaden entstand.
Laut den Beteiligten wurden weder das Schlauchboot noch das Fischerboot beschädigt, zudem gab es keine Verletzten.
Lob in den sozialen Netzwerken
Fotos und Videos, unter anderem über Amarin TV, verbreiteten sich rasch in thailändischen Online-Netzwerken.
Nutzerinnen und Nutzer lobten die Fischer ebenso wie den Touristen für das schnelle Handeln, das mögliche Schäden in der Nähe des Strandes verhindert habe.
Frühere Rettungen auf offener See
In einem früheren, ähnlich gelagerten Fall war eine ausländische Frau von Fischern gerettet worden, nachdem sie über sechs Stunden vor der Küste von Krabi im Meer getrieben hatte.
Sie berichtete später, sie sei am Vorabend von Koh Lanta Yai Beach aus losgeschwommen und habe sich auf dem Rückweg verirrt.
Weitere Rettung einer Russin
Ebenfalls zuvor war eine russische Frau von Fischern geborgen worden, nachdem sie in der Provinz Chon Buri mehr als sieben Stunden im Meer trieb.
Nach Angaben der örtlichen Behörden zeigte auch dieser Fall, wie entscheidend die schnelle Reaktion lokaler Bootsbesatzungen in Notsituationen auf See ist.



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