PHITSANULOK, THAILAND – In einem Überlandbus in der Provinz Phitsanulok ist die Leiche eines neugeborenen Jungen in einem Mülleimer der Bordtoilette entdeckt worden. Polizei und Ärzte gehen von einer Frühgeburt aus und lassen die genaue Todesursache nun durch eine Obduktion klären.
Fund in geparktem Überlandbus
Der tote Säugling wurde am 25.02.2026 in einem an einem Depot im Bezirk Wang Thong abgestellten Überlandbus gefunden, der für eine Fahrt nach Udon Thani vorbereitet werden sollte.
Der Bus war zum Zeitpunkt des Fundes nicht im Linienbetrieb, sondern stand für Reinigungs- und Vorbereitungsarbeiten auf dem Gelände.
Entdeckung durch Busbegleiterin
Eine 52-jährige Busbegleiterin erklärte den Ermittlern, sie sei am Mittwochmorgen in den geparkten Bus gestiegen, um ihn vor der planmäßigen Abfahrt um 11:00 Uhr für die Reinigung vorzubereiten.
Als sie den Mülleimer der Toilette zum Entleeren aus der Halterung nahm und dessen ungewöhnliches Gewicht bemerkte, öffnete sie den Deckel und fand den Körper des Babys.
Medizinische Einschätzung und mögliche Todesursache
Nach ersten Einschätzungen der Polizei und des hinzugezogenen Arztes war der Junge etwa sieben bis acht Monate alt nach dem Schwangerschaftsalter und körperlich bereits entwickelt.
Die Behörden gehen davon aus, dass das Kind entweder frühgeboren wurde und kurz nach der Geburt starb oder tot zur Welt kam, schließen aber ein mögliches Fremdverschulden ausdrücklich noch nicht aus.
Ermittlungen und Suche nach der Mutter
Eine Obduktion soll nun klären, woran der Junge starb und ob sich Hinweise auf Gewalt oder Vernachlässigung finden lassen.
Parallel versuchen die Ermittler, die Mutter des Kindes zu identifizieren und zu vernehmen, um den Ablauf der Ereignisse im Bus rechtlich zu klären und Verantwortung festzustellen.



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