BANGKOK, THAILAND – In der thailändischen Hauptstadt hat offiziell die Sommerzeit begonnen, begleitet von einer anhaltenden Hitzewelle mit erwarteten Spitzenwerten von bis zu 43 Grad Celsius und wachsenden Sorgen um die Gesundheit der Bevölkerung. Die Behörden in Bangkok und im Norden rechnen bis etwa Mitte Mai mit ungewöhnlich hohen Temperaturen und warnen insbesondere vor einem erhöhten Risiko für Hitzschlag.
Früher Start in eine extreme Sommerperiode
Nach Angaben der zuständigen Behörden ist die heiße Jahreszeit in diesem Jahr bereits Ende Februar eingetreten und soll bis etwa Mitte Mai andauern.
In Teilen des Nordens werden Höchstwerte von 42 bis 43 Grad Celsius erwartet, während in Oberthailand durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen von 36 bis 37 Grad prognostiziert werden.
Gesundheitsrisiken und Warnungen der Behörden
Offizielle Stellen warnten, dass eine anhaltende Belastung durch extreme Hitze die Gefahr eines Hitzschlags deutlich erhöht.
Besonders vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Vorerkrankte und Kinder gelten nach Einschätzung der Fachleute als stark gefährdet.
Belastung für Arbeitende und Pendler
Die intensive Hitze, die zeitweise mit Gewittern wechselt, stellt vor allem für Menschen eine Herausforderung dar, die im Freien arbeiten.
Auch Pendlerinnen und Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, sind laut Behördenangaben über längere Zeit hoher Wärmebelastung ausgesetzt.
190 Kühlzentren in der Hauptstadt
Um die unmittelbaren Auswirkungen abzufedern, hat die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) in der gesamten Stadt 190 „Cooling Centres“ eingerichtet.
Diese kühlen Zufluchtsorte befinden sich in allen 50 Bezirksämtern, in öffentlichen Gesundheitszentren, in Sportkomplexen sowie in ausgewählten Pilotschulen.
Digitale Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten
Ein Online-Angebot der BMA informiert die Bevölkerung über genaue Standorte, verfügbare Dienste und Öffnungszeiten der Kühlzentren.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Bewohnerinnen und Bewohner können dort prüfen, welches Zentrum in ihrer Nähe liegt und wann es zugänglich ist.
Langfristige Maßnahmen gegen urbane Hitze
Neben den Kühlzentren setzt das Rathaus auf vier zentrale Maßnahmen, darunter den Aufbau eines Systems zur Hitzeindex-Überwachung mit frühzeitigen Warnmeldungen.
Zudem sollen der Schutz für Risikogruppen gestärkt, die städtische Infrastruktur zur Verringerung der Wärmeaufnahme verbessert und die Öffentlichkeitsarbeit zu hitzebedingten Gefahren intensiviert werden.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: