BANGKOK – Es ist offiziell! Thailands umstrittener Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra wird am 9. Mai 2026 aus der Haft entlassen. Der Strafvollzug bestätigte: Nach acht Monaten Knast ist Schluss. Doch der Weg zur Freiheit ist komplizierter als gedacht!
Termin steht fest – 9. Mai 2026
Am 9. September 2025 musste Thaksin in die Klong Prem Zentralstrafanstalt einrücken. Das Oberste Gericht hatte ihn zu einem Jahr Haft verurteilt.
Jetzt bestätigte Yutthana Nakruangsri, stellvertretender Direktor des Strafvollzugs: Der 76-Jährige hat zwei Drittel seiner Strafe abgesessen. Acht Monate sind genug für die Bewährung.
„Nach der Zwei-Drittel-Regelung ist er ab dem 9. Mai 2026 bereit für die Bewährung“, so der Sprecher gegenüber Reportern.
Knast-Liste noch nicht fertig
Doch so einfach ist es nicht! Die Anstalt muss erst eine Liste aller Bewährungskandidaten erstellen. Und das dauert. Die Behörde braucht die Namen ein bis zwei Monate im Voraus. Die Kommission im Gefängnis tagt noch.
Erst wenn die Liste steht, geht sie weiter zur Strafvollzugsbehörde und dann zum Justizministerium. Erst dann ist Thaksin wirklich draußen.
Samstag-Frühschicht
Der 9. Mai fällt auf einen Samstag. Für die Beamten bedeutet das: frühes Aufstehen! Zwischen 7 und 8 Uhr morgens läuft das Prozedere. Die Papiere werden geprüft, dann wird der Häftling übergeben.
Thaksin wird zu seinem Bürgen gebracht – dem Ort, der für die Bewährungsaufsicht registriert ist. Wer das ist? Unklar!
Keine Fußfessel für den Ex-Premier
Normalerweise tragen Bewährungshäftlinge eine elektronische Fußfessel. Nicht so Thaksin! Die Strafe ist zu kurz. „Bei einer einjährigen Strafe ist keine elektronische Überwachung nötig“, erklärte Yutthana. Also kein Piepser am Knöchel.
Aber: Thaksin muss regelmäßig bei der Bewährungshilfe vorgucken. Wer die Auflagen nicht einhält, fliegt sofort zurück in den Knast!
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So lange dauert die Bewährung
Die Bewährung läuft genau vier Monate – vom 9. Mai bis zum 9. September 2026. Dann ist die Strafe komplett abgesessen.
An dem Tag bekommt Thaksin dann seine offizielle Entlassungsurkunde. Endgültig frei! Keine Bewährung mehr, keine Kontrollen. Dann kann der Milliardär machen, was er will – zumindest was seine Freiheit betrifft.
Was bedeutet das für Thailand?
Thaksin ist der Pate der Pheu-Thai-Partei. Sein Einfluss ist riesig. Schon jetzt wird spekuliert: Mischt er wieder in der Politik mit?
Seine Tochter Paetongtarn war bereits Premierministerin – bis sie vom Verfassungsgericht gefeuert wurde. Die Familie Shinawatra liefert seit Jahren Thailands Regierungschefs.
Die einen feiern ihn, die anderen hassen ihn. Eines ist sicher: Mit Thaksins Freilassung wird die politische Bühne in Bangkok wieder beben. Die einen fürchten seine Rückkehr, die anderen hoffen auf Stabilität. Klar ist nur: Langweilig wird’s nicht!
Politisches Signal oder Routineverfahren?
Die bevorstehende Bewährung von Thaksin Shinawatra sorgt erneut für politische Aufmerksamkeit. Formal erfüllt er die Zwei-Drittel-Regel seiner einjährigen Haftstrafe – ohne elektronische Überwachung.
Wird seine Freilassung die politische Landschaft in Thailand beeinflussen?
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