Bangkok setzt auf KI-Ampeln

🚦 Weniger Stau dank KI: Bangkoks City Hall rüstet Dutzende Kreuzungen mit adaptiven Ampeln auf. Erste Bilanz: bis zu 41 % kürzere Fahrzeiten. Wird die Mega-City jetzt endlich vom Dauerchaos befreit?

Bangkok setzt auf KI-Ampeln
Somchai Poomlard, Bangkok Post
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BANGKOK, THAILAND – Bangkoks Stadtverwaltung treibt ihre Strategie für intelligenten Verkehr voran und meldet bereits deutlich kürzere Fahrzeiten durch ein neues KI‑gesteuertes Ampelsystem an Dutzenden Kreuzungen. Nach Angaben der Bangkok Metropolitan Administration (BMA) sorgt die adaptive Steuerung auf wichtigen Verkehrsachsen für weniger Staus und spürbare Entlastung im Berufsverkehr.

Neuer Ansatz für verstopfte Straßen

Seit 2024 ist das neue System an 74 Kreuzungen in der Metropole installiert, weitere 50 Knotenpunkte sollen nach Angaben der BMA noch in diesem Jahr folgen.

Mit dem Projekt reagiert die Stadt auf seit Jahren bekannte Probleme mit starren Signalprogrammen, die bisher unabhängig vom tatsächlichen Verkehrsaufkommen arbeiteten.

Wie die KI-Ampeln funktionieren

Die neue Steuerung nutzt KI‑gestützte CCTV‑Kameras, die den Verkehr in Echtzeit analysieren und automatisch die Dauer von Rot‑ und Grünphasen anpassen.

Dadurch werden Grünphasen verlängert, wenn sich Fahrzeugschlangen aufbauen, verkürzt, wenn Straßen frei sind, und unnötige Wartezeiten an leeren Kreuzungen werden vermieden.

Deutliche Effekte auf wichtigen Hauptachsen

Die 74 modernisierten Kreuzungen liegen vor allem entlang staubelasteter Korridore wie Sukhumvit, Rama IV, Phahon Yothin, Ramkhamhaeng, Sathorn, Silom, Rama IX und Ploenchit.

Laut einer ersten Auswertung der BMA sind die Reisezeiten je nach Standort und Verkehrsaufkommen um 10 bis 41 Prozent zurückgegangen, was nach Darstellung der Verantwortlichen mehr Zeit für den Alltag der Pendler bedeutet.

Problemkreuzungen mit messbarem Fortschritt

Besonders hervorgehoben hat die Stadt die stark belasteten Knoten Phra Khanong und Sukhumvit 71 (Pridi Banomyong), wo die adaptiven Ampelphasen die Signaldauer von zwölf auf sechs Minuten halbiert und die Wartezeiten deutlich reduziert haben.

Die Verwaltung betont, dass das System Fahrzeuge daran hindert, im Kreuzungsbereich liegen zu bleiben, und damit den Verkehrsfluss insgesamt stabiler hält.

Komplexes Netz mit alter und neuer Technik

Bangkok überwacht derzeit 746 Kreuzungen, von denen 168 ohne Ampeln auskommen und 578 signalgesteuert sind.

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Von diesen arbeiten 433 Knotenpunkte noch mit festen Zeitplänen, 71 nutzen ein älteres adaptives System mit Induktionsschleifen, während die übrigen bereits auf die neue Adaptive Control-Technik umgestellt wurden.

Schluss mit Dauer-Rot?

Kennst du das: Rotphase, keine Autos weit und breit – und du wartest trotzdem? Genau das soll jetzt vorbei sein.
Die neuen KI-Ampeln reagieren in Echtzeit auf das Verkehrsaufkommen und verkürzen laut Stadt die Fahrzeiten teils deutlich.

Glaubst du, dass das wirklich langfristig Staus reduziert? Oder braucht Bangkok ganz andere Lösungen gegen das Verkehrschaos?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Bangkok Post

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