KRABI, THAILAND – Chinesische Urlauber haben zum Neujahrsfest 2026 die Strände rund um Phuket und andere Ferienorte deutlich stärker ins Visier genommen als im Vorjahr. Daten der Buchungsplattform Booking.com zeigen teils dreistellige prozentuale Zuwächse bei Unterkunftssuchen, angeführt von Ao Nang Beach in Krabi mit einem Plus von 407,59 Prozent.
Boom zum Neujahrsfest
Zum chinesischen Neujahr 2026, das in die sogenannte Goldene Woche vom 15. bis 23. Februar fiel, verzeichneten beliebte Reiseziele im Süden des Landes deutlich mehr Suchanfragen von Gästen aus der Volksrepublik.
Das Fest gilt in vielen Ländern Asiens als eine der wichtigsten Reisezeiten, in der Menschen Familien besuchen, Kurzreisen antreten und traditionell viel Geld für Freizeit und Konsum ausgeben.
Phuket und seine Strände legen kräftig zu
Auf der Ferieninsel Phuket stiegen die Suchen chinesischer Nutzer für Kata Beach im Jahresvergleich um 232,66 Prozent, für Karon Beach um 188,03 Prozent und für den bekannten Patong Beach um 110,53 Prozent.
Auch Phuket Town profitierte mit einem Plus von 71,23 Prozent, was auf ein wachsendes Interesse an städtischem Flair jenseits der klassischen Strandkulisse hindeutet.
Ao Nang und Inselziele besonders gefragt
Die stärksten Zuwächse meldete Ao Nang Beach in Krabi mit einem Suchplus von 407,59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, womit der Ort an der Andamanensee klar an der Spitze der ausgewerteten Ziele lag.
Beliebte Inselziele wie Koh Samet in der Provinz Rayong mit 319,41 Prozent sowie Koh Lipe in Satun mit 274,42 Prozent stärkten den Trend zu Stränden mit vergleichsweise stärkerem Naturbezug.
Städte und Regionen im Landesinneren
Neben den Küstenregionen konnte auch Hua Hin in Prachuap Khiri Khan mit einem Zuwachs von 262,23 Prozent deutlich zulegen.
Die Kulturmetropole Chiang Mai im Norden verzeichnete ein Plus von 234,73 Prozent bei Unterkunftssuchen, während die Hauptstadt Bangkok einen Anstieg um 75,19 Prozent erreichte.
Reiseverhalten und Ausgaben der Gäste
Laut der Zeitung People’s Daily tendieren Konsumenten aus der Volksrepublik rund um das Neujahrsfest zu höheren Ausgaben in den Bereichen Restaurants, Unterkünfte, Transport, Tourismus, persönliche Güter und Unterhaltung.
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Die Nationale Einwanderungsbehörde NIA meldete während der Feiertage 17,796 Millionen grenzüberschreitende Reisen, im Schnitt 1,977 Millionen pro Tag und damit einen Anstieg um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Plattform reagiert auf Nachfrage
Um den wachsenden Bedarf abzudecken, hat Booking.com seine Plattform so ausgebaut, dass Reisende ihre Trips inklusive Unterkünften, Flügen, Mietwagen, Aktivitäten und Flughafentaxis aus einer Hand planen können.
Zusätzliche Anreize bieten Frühbucheraktionen für das Jahr 2026 sowie das Genius-Treueprogramm, das unter anderem kostenlose Zimmerupgrades oder Frühstück bei teilnehmenden Unterkünften ermöglicht und so das Preis-Leistungs-Verhältnis für Vielreisende verbessern soll.



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