39 Provinzen rüsten sich für Starkregen – Norden besonders betroffen

Der Südwestmonsun verstärkt sich: 39 Provinzen bereiten sich auf kräftige Regenfälle vor – besonders der Norden trifft es hart.

39 Provinzen rüsten sich für Starkregen – Norden besonders betroffen
KhaoSod

BANGKOK – Das Thailändische Meteorologische Amt warnt vor einer markanten Zunahme von Gewittern und starken Regenfällen in den kommenden 24 Stunden. Besonders der Norden des Landes steht im Zentrum der Unwettergefahr. Ein sich verstärkender Südwest-Monsun bringt in 39 Provinzen teils heftige Niederschläge.

Nordthailand im Fokus: Großteil der Region betroffen

Für den Norden erwartet der Wetterdienst in der Mehrheit der Gebiete Gewitter und lokal sogar kräftigen Starkregen. Betroffen sind die Provinzen von Mae Hong Son über Chiang Mai und Chiang Rai bis hin zu Nan, Lamphun, Lampang und Tak.

Die Behörde rief die Bevölkerung in dieser Region ausdrücklich zur Vorsicht auf. Neben den akuten Gewittern geht die Gefahr vor allem von den sich ansammelnden Regenmengen und möglichen Sturzfluten aus. Die Temperaturen bewegen sich dort zwischen 21 und 34 Grad.

Vereinzelte Gewitter im Nordosten

Im Nordosten, von Loei bis Nakhon Ratchasima, ist die Regenwahrscheinlichkeit geringer. Stellenweise muss mit Gewittern gerechnet werden, die meist am Nachmittag und Abend auftreten.

Die Hitze bleibt mit Höchstwerten zwischen 32 und 37 Grad drückend, die Nächte kühlen auf 23 bis 25 Grad ab. Die Feuchtigkeit kündigt sich aber auch hier an.

Zentralebene und Großraum Bangkok

Im zentralen Landesteil sowie in der Hauptstadtregion liegen die erwarteten Regenwahrscheinlichkeiten ebenfalls im unteren Bereich. Gewitter sind eher vereinzelt, vor allem in Kanchanaburi, Lop Buri oder Saraburi möglich.

Die Temperaturen erreichen hier bis zu 37 Grad bei Tiefstwerten um 23 bis 26 Grad. An der Gesamtwetterlage ändert der aufziehende Monsun zunächst wenig, sorgt aber für schwülere Luft.

Ostküste: Wellen schlagen höher

Entlang der östlichen Golfküste, von Rayong bis Trat, sind ebenfalls nur örtliche Gewitter angesagt. Der Wind legt dort aber merklich zu und treibt die See auf.

Das Meteorologische Amt meldet für diese Küstenabschnitte Wellenhöhen von ein bis zwei Metern. In direkter Nähe zu den Gewitterzellen muss mit Wellen von deutlich über zwei Metern gerechnet werden. Die Temperaturen bleiben bei 23 bis 37 Grad.

Südliche Golfküste bleibt nicht verschont

Für die Provinzen an der Ostseite des Golfs im tiefen Süden – von Nakhon Si Thammarat bis Narathiwat – gilt eine ähnliche Prognose. Vereinzelt treten Gewitter auf, der Wind ist auch hier spürbar.

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Küstennah bleibt die See mit etwa einem Meter Wellengang vergleichsweise ruhig, weiter draußen steigt die Dünung jedoch an. In den Gewitterzonen sind Wellen von über zwei Metern eine ernstzunehmende Gefahr für kleine Boote.

Andamanensee: Weite Teile mit Niederschlag

Auf der Westseite der Halbinsel erwischen die Regenwolken einen großen Teil der Bevölkerung. Für die Provinzen Phuket, Krabi, Trang und Satun liegen die Regenwahrscheinlichkeiten höher als im Rest des Südens.

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Der Wellengang an der Andamanensee ist gespalten: Nördlich von Phang Nga türmt sich die See auf ein bis zwei Meter auf, südlich von Phuket bleibt sie vorerst bei etwa einem Meter. Bei aufziehenden Gewittern steigt die Welle aber überall gefährlich an, teils auf mehr als zwei Meter. Die Tagestemperaturen erreichen 32 bis 34 Grad.

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Quelle: Khaosod Thai
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