BANGKOK, THAILAND – Am Suvarnabhumi International Airport haben Sicherheitskräfte am 1. März einen mutmaßlichen Sprungversuch eines russischen Staatsbürgers am Ankunftsterminal rechtzeitig verhindert. Verletzte gab es nicht, der Flugbetrieb lief laut Airport weiter – die Hintergründe sind unklar.
Alarm am Ankunftsterminal
Das Suvarnabhumi Airport Security Centre erhielt nach Angaben des Flughafens um 18.53 Uhr einen Hinweis auf einen Mann, der vom Ankunftsterminal springen wollte.
Er befand sich demnach auf einer Außenplattform im zweiten Stock nahe Gate 3, wo Einsatzkräfte ihn ansprachen und sicherten.
Security griff ein, bevor es gefährlich wurde
Der Flughafen teilte mit, dass das Sicherheitspersonal nach dem Bericht umgehend eingriff und den Mann am Sprung hinderte.
Gemeinsam mit Polizei und Rettungskräften sei die Lage unter Kontrolle gebracht worden, ohne dass jemand verletzt wurde.
Betrieb lief weiter, keine Störungen gemeldet
Laut offizieller Mitteilung hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf die Dienstleistungen für andere Passagiere.
Auch zu Verspätungen, Sperrungen oder Einschränkungen im Terminal machte der Airport keine Angaben, was in der Regel darauf hindeutet, dass die Situation rasch beendet war.
Unklarer Mann ohne Papiere
Später identifizierten Behörden den Mann als Russen, sein Name blieb jedoch unbekannt, weil er laut Bericht keine Ausweisdokumente bei sich trug.
Bei ihm sei lediglich ein Mobiltelefon gefunden worden, weitere persönliche Gegenstände wurden nicht erwähnt.
Übergabe an die Flughafenpolizei
Nach dem Eingreifen wurde der Mann an Ermittler der Suvarnabhumi Airport Police Station übergeben.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Dort blieb er laut Bericht zunächst in Gewahrsam, um einen erneuten Vorfall zu verhindern.
Flughafen lobt Einsatzkräfte, nennt aber keine Gründe
In seiner Erklärung lobte der Suvarnabhumi Airport die beteiligten Einheiten für ihr umsichtiges Vorgehen und verwies auf Sicherheitsmanagement nach internationalem Standard.
Zum Gesundheitszustand des Mannes oder zu möglichen Auslösern machte der Flughafen bis jetzt keine Angaben.
Ähnlicher Rettungseinsatz in Ayutthaya
Auch in der Provinz Ayutthaya stoppten Polizisten einen Sprungversuch, als ein 15-Jähriger auf einer Brücke entdeckt wurde.
Der Jugendliche habe geweint und einen handgeschriebenen Abschiedsbrief bei sich gehabt, während Mitschüler ihn laut Bericht ermutigten und gemeinsam mit den Beamten vom Rand wegredeten.
Deine Meinung
Solche Einsätze zeigen, wie schnell sich Krisen im öffentlichen Raum zuspitzen können – und wie entscheidend geschulte Teams vor Ort sind.
Sollten Flughäfen und Behörden in Thailand nach solchen Vorfällen mehr über Ursachen und Hilfsangebote kommunizieren, oder braucht es hier vor allem Diskretion – was spricht dafür und dagegen?



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: