BANGKOK, THAILAND – Die Polizei meldet zum Songkran-Auftakt 2569 (2026) auf der Khao-San-Road eine ruhige Lage ohne Gewaltvorfälle, während die Besucherzahlen deutlich steigen. Mit KI-gestützten „Smart-Kameras“ soll die Sicherheit weiter verschärft und gesuchte Personen frühzeitig erkannt werden.
Polizeichef vor Ort: Lage bleibt bislang ruhig
Am 13. April 2569 inspizierte Polizeigeneralleutnant Siam Boonsom, Chef der Bangkoker Metropolpolizei, die Sicherheitslage rund um die Khao-San-Road.
Laut seiner Einschätzung gab es bislang keine Schlägereien oder schweren Zwischenfälle, die Situation sei insgesamt geordnet.
Präsenz und Aufklärung für Thai und Ausländer
Die Beamten sind weiterhin zu Fuß im Einsatz, kontrollieren die Lage und informieren Besucher fortlaufend über Regeln und Sicherheitsmaßnahmen.
Bei Gesprächen mit thailändischen und internationalen Touristen habe man keine Hinweise auf Gruppenbildungen zur Begehung von Straftaten festgestellt.
Besucherzahlen steigen: 30.000 schon vor dem offiziellen Start
Am 12. April kamen nach Polizeiangaben rund 30.000 Menschen zur Khao-San-Road, obwohl es noch nicht der offizielle Haupttag des Festes war.
Am 13. April stiegen die Zahlen demnach ab Mittag weiter an, was auf einen starken Andrang in den folgenden Tagen hindeutet.
Kapazitätsgrenze bei 80.000: Zugang kann begrenzt werden
Die Khao-San-Road kann laut Behörden maximal etwa 80.000 Besucher aufnehmen.
Wird diese Kapazität erreicht, sollen Kontrollpunkte geschlossen und der Zugang begrenzt werden; Besucher würden dann auf umliegende Straßen als Ausweichflächen verwiesen.
Prognose: Bis zu 100.000 Menschen pro Tag erwartet
Für Songkran 2569 rechnet die Polizei mit mindestens 100.000 Besuchern pro Tag, ähnlich wie im Vorjahr.
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Trotz internationaler Konfliktlage sowie gestiegener Lebenshaltungs- und Reisekosten sieht die Polizei bislang keine spürbaren Auswirkungen auf den Songkran-Tourismus.
„Smart-Kameras“ mit KI: Fahndungserfolge bereits gemeldet
Zur Absicherung setzt die Metropolpolizei ein KI-gestütztes Kamerasystem ein, das auch zur Überprüfung von Besuchern an Zugängen genutzt wird.
Nach Angaben des Polizeichefs konnten damit bereits mehrere Personen per Gesichtserkennung identifiziert werden, gegen die Haftbefehle vorlagen.
Deine Meinung
Wie bewertest du den Einsatz von KI-Kameras und Gesichtserkennung bei Großevents wie Songkran: notwendige Sicherheit oder zu starker Eingriff in die Privatsphäre?
Schreib uns in die Kommentare, ob du die Maßnahmen auf der Khao-San-Road als beruhigend empfindest – und welche Erfahrungen du dort in den vergangenen Jahren gemacht hast.



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