NAKHON PHANOM, THAILAND – Schwer bewaffnete Schmuggler flüchten mitten in der Nacht über den Mekong und lassen eine riesige Drogenladung zurück. Die Ermittler fanden am Ufer eine halbe Tonne reinstes Kristall-Meth mit einem Millionenwert. Die Ware trägt das Siegel einer berüchtigten Drogen-Mafia aus dem Goldenen Dreieck.
Flucht im Schutz der Dunkelheit!
Sicherheitskräfte am Mekong überraschten die Schmuggler am späten Freitagabend im Bezirk Tha Uthen. Die Kriminellen kamen mit einem schmalen Langboot aus Laos über den Grenzfluss gefahren.
Als die Täter die Patrouille bemerkten, ließen sie ihre wertvolle Fracht sofort am Ufer liegen. Sie rrasten mit ihrem Boot zurück über den Fluss, bevor die Beamten sie schnappen konnten.
Das Siegel des Goldenen Pferdes
Die Ermittler fanden zwölf Säcke, die im Gebüsch versteckt waren. Darin stapelten sich 500 Pakete, jedes genau ein Kilogramm schwer und getarnt in chinesischen Teeverpackungen.
Auf den Päckchen prangte das Logo „Goldenes fliegendes Pferd“. Diese Marke steht für Drogen von extrem hoher Reinheit und wird meist in den Bergregionen des Goldenen Dreiecks produziert.
Millionenwert in Plastikbeuteln
Die Beamten stufen den Fund als Rauschgift der Kategorie eins ein. Jedes Kilo hat auf dem Schwarzmarkt einen Wert von bis zu 500.000 Baht, also etwa 13.000 Euro.
Insgesamt hat der Fund einen Wert von bis zu 250 Millionen Baht. Die Drogen waren für den thailändischen Markt und den Weitertransport in andere Länder bestimmt.
Die Grenze bleibt brandgefährlich
In der Region Nakhon Phanom tobt ein erbitterter Krieg gegen die Drogenmafia. In den letzten sechs Monaten beschlagnahmten die Behörden dort fast 30 Millionen Pillen.
Zusätzlich zu den Tabletten zogen die Fahnder mehr als drei Tonnen Kristall-Meth aus dem Verkehr. Trotz der strengen Kontrollen versuchen Schmugglerbanden jede Nacht ihr Glück am Fluss.
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