BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Regierung macht die Schotten dicht. Verteidigungsminister Adul Boonthumjaroen verkündete zum Jubiläum seines Ministeriums, dass die Grenzübergänge zum Nachbarn Kambodscha vorerst fest verschlossen bleiben.
Keine Gnade an der Grenze!
Die Entscheidung traf die Regierung nach dem Aus eines wichtigen Abkommens über das Grenzgebiet. Nun herrscht Funkstille zwischen den beiden Nationen an den Kontrollpunkten.
Verteidigungsminister Adul Boonthumjaroen stellte klar, dass Sicherheit an erster Stelle steht. Erst wenn sich Kambodscha strikt an die Waffenruhe hält, gibt es Hoffnung auf eine Öffnung.
Regierung bleibt hart
Der Minister trat sein Amt am Freitag mit einer deutlichen Ansage an. Er bestätigte, dass es momentan keinerlei Pläne gibt, die Übergänge wieder für den Verkehr freizugeben.
„Die Regierung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Grenze geschlossen bleibt, sofern die gemeinsame Erklärung, die sich auf das Waffenstillstandsabkommen vom Dezember bezieht, nicht eingehalten wird.“
Truppen im Grenzland
Trotz der harten Linie laufen die bürokratischen Kanäle im Hintergrund weiter. Es gibt verschiedene Ausschüsse, die sich mit der Grenzziehung und der regionalen Sicherheit befassen.
Persönliche Gespräche zwischen den Verantwortlichen der beiden Länder fanden bisher jedoch nicht statt. Die Fronten wirken verhärtet, während die Soldaten auf Befehle warten.
Modernisierung der Armee
Adul will seine Amtszeit nutzen, um die thailändische Verteidigung schlagkräftiger zu machen. Er plant ein System für freiwillige Soldaten, um die Einsatzkraft der Armee zu steigern.
Zudem soll die eigene Industrie gestärkt werden, damit das Land im Ernstfall nicht auf fremde Lieferungen angewiesen ist. Thailand möchte in Krisenzeiten auf eigenen Beinen stehen.
Besseres Leben für Soldaten
Nicht nur die Waffen, auch die Lebensumstände der Soldaten an der Grenze sollen sich verbessern. Der Minister plant den Ausbau von Straßen, Strom- und Wasserleitungen in den abgelegenen Gebieten.
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Besonders die Familien von verstorbenen Soldaten stehen im Fokus. Sie sollen künftig eine bessere medizinische Versorgung und Unterstützung durch den Staat erhalten.
Schutz auf hoher See
Auch die thailändische Marine ist in Alarmbereitschaft versetzt worden. Nach dem Ende der bisherigen Vereinbarungen geht es nun um die Hoheitsgewässer im Meer.
Sprecher Parach Rattanachaiyaphan betonte, dass die Marine die Souveränität des Landes mit allen Mitteln schützen werde. Man berufe sich nun auf internationales Seerecht der Vereinten Nationen.
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