BANGKOK, THAILAND – Thailand plant ein gigantisches Bauprojekt für eine Billion Baht, um den Welthandel zu revolutionieren. Eine neue Landbrücke soll Meere verbinden und das Land unabhängig von Krisenregionen im Nahen Osten machen.
Milliarden-Brücke gegen den Welt-Krisen-Wahnsinn!
Verkehrsminister Pipat Ratschakitprakarn will den Plan für das Mega-Projekt bereits im Juni dem Kabinett vorlegen. Die neue Route soll Häfen am Andamanischen Meer und am Golf von Thailand direkt miteinander verknüpfen.
Das Ziel ist eine gewaltige Abkürzung zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean. Thailand hofft so, von Unsicherheiten in der Straße von Hormus zu profitieren und Schiffe sicher durch den eigenen Garten zu leiten.
Staat zahlt keinen Cent für Mega-Bau
Trotz der Schwindel erregenden Summe von einer Billion Baht stellt der Minister klar: Der Steuerzahler wird für den Bau nicht zur Kasse gebeten. Private Investoren sollen das Projekt stemmen und im Gegenzug Landkonzessionen erhalten.
Sowohl thailändische als auch ausländische Geldgeber erhalten die gleiche Chance, sich an dem Mammut-Vorhaben zu beteiligen. Die Regierung tritt lediglich als Planer und Ermöglicher auf, nicht als Investor.
Kritiker fürchten Zeitverlust beim Umladen
Gegner des Projekts warnen davor, dass das Umladen der Container zwischen den Häfen zu viel Zeit kosten könnte. Pipat bügelt diese Bedenken jedoch ab und verweist auf die weltweite Logistik-Realität.
Fast 90 Prozent aller Container werden weltweit ohnehin umgeladen und nicht auf einem Schiff direkt von A nach B gebracht. Ob in Singapur oder Thailand – für die Reeder ändere sich am Prozess kaum etwas, so der Minister.
Bagger rollen vielleicht noch dieses Jahr
Die offiziellen Machbarkeitsstudien sind bereits abgeschlossen, und schon im Mai steht eine Besichtigung vor Ort an. Wenn das Kabinett im Sommer zustimmt, könnte der erste Spatenstich noch vor Ende 2026 erfolgen.
Dafür müssen jedoch noch strenge Prüfungen zum Umwelt- und Gesundheitsschutz bestanden werden, da Anwohner Widerstand leisten. Die Behörden wollen das Gespräch mit den Menschen suchen, um Sorgen vor Zerstörung der Natur auszuräumen.
Thailand will Singapur den Rang ablaufen
Mit der Landbrücke greift Thailand direkt das Geschäftsmodell von Singapur an und will mehr Transitverkehr ins eigene Land holen. Der Plan sieht vor, die Ausschreibungen im dritten Quartal 2026 zu eröffnen.
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Premierminister Anutin Tscharnwirakul unterstützt den Kurs und sieht in der globalen Instabilität eine historische Chance für Thailand. Das Land soll zu einem der wichtigsten Knotenpunkte für den weltweiten Güterverkehr aufsteigen.
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