Obdachloser nach Ausraster in Massagesalon in Psychiatrie eingewiesen

Der 42-jährige Obdachlose Narit rastete im Massagesalon aus, schlug sich selbst mit einem Regenschirm und bedrohte das Personal. Nach Polizeieinsatz kam er in die Psychiatrie.

Obdachloser nach Ausraster in Massagesalon in Psychiatrie eingewiesen
Pattaya News

JOMTIEN, THAILAND – Ein obdachloser Mann hat am Abend des 22. Juli 2026 in einem traditionellen Massagesalon randaliert und Personal bedroht. Die gerufene Polizei nahm den 42-Jährigen unter Widerstand fest. Er wurde umgehend zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen.

Ausbruch im Massagesalon

Was als normaler Abend begann, eskalierte innerhalb weniger Minuten. Narit, auch unter dem Namen Nung bekannt, schrie das Personal unvermittelt an und beleidigte die Angestellten.

Er schlug sich mit einem Regenschirm wiederholt selbst auf den Kopf und bedrohte damit die Anwesenden. Der Vorfall nahe der Hanuman-Kreuzung versetzte die Mitarbeiter des Massagesalons in Panik.

Freund schildert langes Leiden

Ein Freund des Mannes, der nur als Jack bezeichnet werden möchte, meldete sich zwei Tage später zu Wort. Der 41-Jährige erklärte, Narit sei früher ein unauffälliger Mensch gewesen.

Dann habe er eine psychiatrische Erkrankung entwickelt und sei mit Drogen in Kontakt gekommen. Wenn er seine Medikamente nicht einnimmt, wird er aggressiv und fällt immer wieder durch Bedrohungen in der Nachbarschaft auf.

Von Jugendlichen mit Messer attackiert

Vor etwa drei Monaten eskalierte die Situation dramatisch, als eine Gruppe Jugendlicher Narit angriff. Sie fügten ihm Schnittverletzungen zu, Freunde organisierten daraufhin eine medizinische Behandlung.

Unterkünfte für Obdachlose scheiterten in der Vergangenheit, weil Narit aus einer Einrichtung weglief. Jack betonte trotz aller Probleme: Narit kämpfe mit psychischen Problemen, sei aber im Kern ein guter Mensch.

Polizei bringt Mann in Klinik

Beamte der Polizeistation Pattaya City nahmen den 42-Jährigen noch am Abend des Vorfalls nahe der Jomtien Beach Soi 7 fest. Er leistete Widerstand gegen die Maßnahme.

Die Polizisten brachten ihn nicht auf eine Wache, sondern direkt in das Pattaya Patamakun Hospital. Dort wird er laut neuesten Informationen weiterhin stationär behandelt.

Freunde bitten um dauerhafte Lösung

Jack hofft nun auf ein Eingreifen der Behörden, das über eine kurzfristige Krisenintervention hinausgeht. Er und andere Wegbegleiter wünschen sich eine Unterbringung in einer geeigneten psychiatrischen Einrichtung.

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„Diesmal hoffen wir, dass die zuständigen Behörden einen angemessenen Weg finden können, ihm bei der Behandlung zu helfen und ihn in einer geeigneten Einrichtung für psychische Gesundheit unterzubringen“, sagte der Freund. Narit verbleibt vorerst im örtlichen Krankenhaus.

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Quelle: Pattaya News

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