Polizist wegen Schutzgelderpressung suspendiert

Ein Polizist in der Provinz Pathum Thani soll von Restaurantbesitzern Schutzgeld erpresst haben. Die Polizeiführung suspendierte ihn sofort und kündigte volle juristische Konsequenzen an.

Polizist wegen Schutzgelderpressung suspendiert
KhaoSod

Khlong Luang, PATHUM THANI – Ein brisanter Audio-Clip, in dem ein Polizeibeamter offenbar Gelder von Gastronomen fordert, hat den Chef der Polizeistation Khlong Luang vorläufig seinen Posten gekostet. Die Nationale Polizei versetzte den Beamten noch am 25. Juli 2026 ins Einsatzzentrum der Provinzpolizei und setzte einen Untersuchungsausschuss ein.

Polizeichef von Khlong Luang umgehend versetzt

Der Audio-Clip verbreitete sich rasch in den sozialen Medien und sorgte für Aufsehen. Darin soll der Polizeichef der Station Khlong Luang von Restaurantbetreibern aus Pathum Thani Geld gefordert haben.

Noch am 25. Juli zog die Polizeispitze die Reißleine: Der Beamte wurde vorläufig ins Einsatzzentrum der Provinzpolizei Pathum Thani abkommandiert. Gleichzeitig ordnete die Behörde eine interne Untersuchung an.

Untersuchungsausschuss soll Transparenz bringen

Generalleutnant Trairong Phiwphan, Sprecher der Nationalen Polizei, erklärte am selben Tag, dass man den Kommandeur der Provinzpolizei Pathum Thani angewiesen habe, den Fall umgehend und transparent zu prüfen. Die Ergebnisse sollten den Vorgesetzten schnellstmöglich vorgelegt werden.

Nach einer ersten Analyse des Audiomaterials geht der Kommandeur der Provinzpolizei davon aus, dass die aufgenommene Stimme dem beschuldigten Polizeichef zuzuordnen ist. Damit werde der Vorwurf als glaubhaft genug eingestuft, um den Beamten vorübergehend zu versetzen.

Harte Strafen bei erwiesener Vorteilsnahme

Sollte die Untersuchung ergeben, dass tatsächlich Gelder gefordert wurden, werde man disziplinarisch und strafrechtlich ohne Ausnahme durchgreifen – unabhängig von Rang oder Namen, stellte Trairong unmissverständlich klar.

Die Königlich Thailändische Polizei betonte, in allen Schritten auf Fakten, Beweise und Fairness zu setzen. Man wolle das Vertrauen der Bürger in die Polizei wiederherstellen und werde über weitere Entwicklungen informieren.

Ermittlungen und nächste Schritte

Der Untersuchungsausschuss wird nun Beweise sichern und Zeugen anhören. Sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, will die Polizei die Öffentlichkeit informieren. Ob weitere Amtsträger betroffen sind, ist noch unklar.

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Quelle: Khaosod Thai

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