BANGKOK, THAILAND – Eine gewaltige Unwetterfront rast auf Thailand zu. Es drohen heftige Regenfälle. 33 Provinzen sind in Alarmbereitschaft.
Behörde schlägt Alarm
Am 28. April warnte das thailändische Amt für nationale Wasserressourcen vor einer gefährlichen Wetterlage. Die Warnung gilt vom 29. April bis zum 1. Mai 2026.
Kaltluft aus China trifft auf die brütende Hitze über dem Land. Die Folge: schwere Gewitter und sintflutartige Regenfälle.
Diese Provinzen sind bedroht
Die Behörde nennt 33 Regionen, die besonders gefährdet sind. Im Norden trifft es Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Phayao, Nan, Uttaradit, Sukhothai, Kamphaeng Phet, Phitsanulok, Tak und Phetchabun.
Im Nordosten und Osten liegen Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Nong Bua Lamphu, Chaiyaphum, Udon Thani, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Si Sa Ket, Nakhon Ratchasima, Buri Ram, Surin und Ubon Ratchathani in der Gefahrenzone. Auch Nakhon Sawan, Lop Buri, Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaeo und Chon Buri sind betroffen.
Ernten zerstört, Straßen unter Wasser
Die Wassermassen bedrohen landwirtschaftliche Kulturen und Nutztiere. Bauern in der ganzen Region zittern um ihre Existenz.
In den Städten drohen kurzzeitige Überschwemmungen. Der Verkehr wird massiv behindert, Straßen können unpassierbar werden.
Heiße Luft prallt auf Kaltfront
Die extreme Hitze der vergangenen Tage heizt die Atmosphäre zusätzlich auf. Trifft diese Energie auf die einfließende Kaltluft, entstehen explosive Wetterlagen.
Die Behörde rechnet mit Sturm und punktuellem Starkregen. Besonders tückisch: Die Niederschläge können völlig überraschend einsetzen.
Angst vor dem nächsten Schlag
Für viele Familien auf dem Land geht es um alles. Felder und Tiere sind oft der einzige Besitz. Ein heftiger Regen kann in wenigen Stunden alles vernichten. Die Behörde mahnt zur Vorsicht – niemand soll leichtsinnig durch überflutete Straßen fahren.
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