Horror-Unfall auf Koh Phangan: Britin nach Fahrerflucht schwer verletzt

Nach einer Horror-Fahrt auf Koh Phangan liegt die Britin Chloe Foster schwer verletzt im thailändischen Krankenhaus. Der Fahrer flüchtete feige, doch das ist nicht ihr einziges Problem: Ihre Versicherung verweigert die Hilfe.

Horror-Unfall auf Koh Phangan: Britin nach Fahrerflucht schwer verletzt
Dailymail

SURAT THANI,THAILAND – Nach einem Motorradunfall auf Koh Pha-Ngan sitzt die britische Rucksacktouristin Chloe Foster mit schweren Verletzungen und steigenden Arztrechnungen fest. Ihre Reiseversicherung greift nicht, weil sie die erlaubte Höchstdauer von 31 Tagen überschritten hatte. Jetzt warnt die 26-Jährige andere Urlauber vor dem Kleingedruckten und vor Mitfahrgelegenheiten von Fremden.

Mitfahrgelegenheit endet im Krankenhaus

Chloe Foster aus Medway in Kent war letzten Freitag, am 1. Mai, auf Koh Pha-Ngan, als sie einen 20-jährigen britischen Touristen traf. Der Mann bot ihr eine Fahrt auf seinem Motorrad an. Aus dem Krankenhausbett berichtete Foster, er sei „ziemlich schnell“ gefahren, bevor das Motorrad eine ganze 360-Grad-Drehung machte.

Dabei wurde sie vom Fahrzeug geschleudert und bewusstlos. Später erfuhr Foster, dass der Fahrer nach dem Unfall weggegangen sei und sie am Straßenrand zurückgelassen habe, bis eine andere Person sie fand und Hilfe organisierte. Für sie selbst gehörte das Aufwachen im Krankenhaus in Thailand zu den „beängstigendsten Momenten“ ihres Lebens.

Schwere Verletzungen und teure Behandlung

Die 26-Jährige erlitt mehrere Verletzungen, darunter einen gebrochenen Fuß, einen gebrochenen Wangenknochen und ein blutunterlaufenes Auge. Durch die Gesichtsverletzung sei die Hälfte ihres Gesichts gelähmt gewesen, sagte sie.

Nach dem Unfall stellte Foster fest, dass ihre Reiseversicherung die Behandlung nicht bezahlt. Die Police war ungültig, weil sie die maximale Dauer von 31 Tagen für eine einzelne Reise überschritten hatte.

Rechnungen steigen weiter

Foster steht inzwischen vor medizinischen Kosten von mehr als 4.000 Pfund. Die Rechnungen steigen weiter, weil noch weitere Behandlungen nötig sind.

Sie warnte andere Reisende, ihre Versicherungsbedingungen genau zu prüfen und das Kleingedruckte zu lesen. Außerdem riet sie zur Vorsicht bei Mitfahrgelegenheiten von Unbekannten, besonders wenn Alkohol im Spiel sein könnte.

Warnung an andere Urlauber

Der Fall zeigt, wie schnell Reisende im Ausland auf hohen Kosten sitzen bleiben können, wenn Versicherungen bei der Reisedauer oder bei Aktivitäten wie Motorradfahren Einschränkungen haben. Die Daily Mail berichtete darüber. Zu dem Unfall selbst und dazu, ob die Handlungen des Fahrers untersucht werden, haben die Behörden keine weiteren Details veröffentlicht.

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Quelle: AseanNow Thailand

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