PHUKET – Umweltminister Suchart Chomklin hat die thailändische Forstbehörde angewiesen, ihre Ressourcen für die Suche nach dem seit Montag vermissten Deutschen Jannik Juergen Knobel (30) am Freedom Beach zu mobilisieren. Der Tourist war am 10. August bei starker Brandung ins Meer geraten.
Rote Flaggen warnten vor dem Baden
Nach Angaben der Forstbehörde wurde der Vorfall am 10. August gegen 15.49 Uhr gemeldet. Der 30-jährige deutsche Staatsangehörige Jannik Juergen Knobel wurde vermisst, nachdem er am Freedom Beach im Meer gebadet hatte. Zu diesem Zeitpunkt herrschten starke Wellen und gefährliche Strömungen.
Am Strand waren rote Flaggen aufgestellt. Sie warnten Besucher davor, wegen der rauen See ins Wasser zu gehen. Nach Angaben von MGR Online gerieten zwei deutsche Touristen in Schwierigkeiten. Rettungskräfte brachten eine 28-jährige deutsche Frau sicher an Land, während Knobel von den Wellen ins offene Meer gezogen wurde.

Minister weist Forstbehörde zur Unterstützung an
Minister Suchart Chomklin erklärte, er sei über den Vorfall informiert worden. Er wies die Forstbehörde an, die Suche umfassend zu unterstützen, mit den örtlichen Behörden zusammenzuarbeiten und zugleich die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Die Mitarbeiter der Forstbehörde koordinierten den Einsatz mit der Polizei, Rettungsdiensten, der Verwaltung und weiteren lokalen Stellen. Am Strand wurde eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Die Angehörigen des Vermissten erhielten Unterstützung beim Kontakt mit der deutschen Botschaft in Thailand und bei der Anzeige bei der Polizei in Karon.



Suche wegen starker Wellen erschwert
Die Suche dauerte am Montag bis etwa 18 Uhr. Dann mussten die Einsatzkräfte den Einsatz wegen der schlechten Sicht und der weiterhin starken Brandung vorübergehend abbrechen. Die Bedingungen hätten die Suche erschwert und die Sicherheit der Retter gefährdet.
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Am Dienstag konnte die Suche auf See zunächst nicht wieder aufgenommen werden. Einsatzkräfte suchten deshalb entlang der Küste und im Bereich der Felsen. Die Behörden beobachten die Wetter- und Seebedingungen weiter und wollen die Suche auf dem Meer fortsetzen, sobald dies sicher möglich ist. Der deutsche Tourist wurde bislang nicht gefunden.


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