Phuket, Thailand – Phukets Gouverneur Nirat Pongsitthithavorn fordert nach einem Regierungs-Workshop ein schärferes Durchgreifen gegen illegale Landbesetzungen und strengere Regeln für Tourismusaktivitäten; Konsulate wurden eingebunden, um ausländische Touristen zur Einhaltung thailändischer Gesetze zu bewegen.
Workshop im Regierungshaus vorgestellt
Am 21. Mai 2026 um 13:30 Uhr präsentierten Behörden im Santi-Maitri-Gebäude die Ergebnisse eines Workshops zur Umsetzung der Sicherheitspolitik der Regierung.
Gouverneur Nirat fasste die in Phuket festgestellten Probleme zusammen und nannte als Schwerpunkte Landverwaltung, gerechte Landverteilung und Dezentralisierung.
Striktes Vorgehen gegen Landbesetzungen gefordert
Nirat machte klar, dass Land, das von Investoren unter Nutzung von Bürgern als Deckmantel beansprucht wird, mit strenger Gesetzesanwendung behandelt werden muss.
Er sagte, dass weniger schwerwiegende Fälle auf Provinzebene gehandhabt werden sollten, in wertvollen Regionen wie Phuket und Surat Thani aber die zentralen Behörden eingreifen müssten, da er allein auf Provinzebene nicht weiß, wie lange er das durchhalten könne.
Zentrale Behörden sollen vor Ort prüfen
Die Forstabteilung sowie die Abteilung für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz sollen selbst in die betroffenen Gebiete gehen, weil dort die nötigen Details vorlägen.
Lokale Verwaltung und Polizei könnten nur nach vorliegenden Dokumenten oder gerichtlichen Vorladungen handeln; bei tieferliegenden Fällen müssten die zuständigen Zentralbehörden prüfen.
Definition und Rote Liste für „einflussreiche Personen“ geplant
Polizei und Verwaltungsbehörden forderten eine klare Aktualisierung der Definition von „einflussreichen Personen“, um die Erstellung einer Datenbank und einer roten Liste zu unterstützen.
Das Ziel ist, das Wachstum solcher Personen einzudämmen und anschließend Maßnahmen wie Unterdrückung krimineller Strukturen und Zeugenschutz nach Sicherheitsverfahren vorzubereiten.
Regeln für Tourismusgeschäfte und Echtzeit-CCTV gefordert
Als Problem wurde genannt, dass bestimmte Tourismusbereiche wie Mietwagengeschäfte oder Wassersportaktivitäten derzeit keine ausreichende gesetzliche Grundlage haben und deshalb reguliert werden müssen.
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Deshalb wurde vorgeschlagen, Gesetze für Autovermietungen, Boote und Wasseraktivitäten zu beschleunigen und ein Echtzeit-CCTV-System zu entwickeln.
Konsulate einbezogen – Strafverfolgung, Abschiebung und Beruhigung
Ende des vergangenen Monats wurden alle Konsulate in Phuket zu Gesprächen eingeladen; dort wurde eine kompromisslose Durchsetzung des Rechts angekündigt, mit Strafverfolgung unabhängig vom Tourismus, Abschiebungen bei schweren Vergehen und Blacklisting nach Haftstrafen. Nach den Gesprächen mit den Konsulaten hat sich das aggressive Verhalten ausländischer Touristen in der Region beruhigt und es herrscht kaum noch Unruhe.
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