Horror in Bangkok: Lieferfahrer kidnappt 13-Jährige und misshandelt sie

Nach der Entführung einer 13-Jährigen in Bangkok hat die Polizei einen 37-jährigen Lieferfahrer festgenommen. Dem Mann werden schwere Sexual- und Gewaltstraftaten vorgeworfen. Die Behörden ermitteln nun zu möglichen weiteren Opfern.

Horror in Bangkok: Lieferfahrer kidnappt 13-Jährige und misshandelt sie
ThaiRath

BANGKOK, THAILAND – Die Polizei hat einen 37 Jahre alten Lieferfahrer festgenommen, der laut Ermittlern ein 13-jähriges Mädchen mit einem Messer bedroht, in eine Wohnung verschleppt, zum Konsum von Marihuana gezwungen und anschließend vergewaltigt haben soll. Der Verdächtige wurde am 22. Mai auf einem Gehweg in Soi Lat Phrao 53/1 gefasst und wird wegen zahlreicher Sexual- und Gewaltstrafen angeklagt.

Festnahme nach geplantem Zugriff

Laut Metropolitan Police Bureau führten Beamte der Abteilung für den Schutz von Kindern und Frauen (DPC) gemeinsam mit der Polizeistation Chok Chai die Aktion durch. Die Festnahme erfolgte demnach auf Anordnung von Polizeigeneralleutnant Siam Boonsom und Polizeigeneralmajor Phanlop Aemla.

Der 37-jährige Verdächtige namens Satcha wurde auf dem Gehweg in Soi Lat Phrao 53/1 in Wang Thonglang festgenommen und zur weiteren Strafverfolgung an die Polizeistation Chok Chai überstellt.

So beschreibt die Polizei den Tathergang

Nach Angaben der Ermittler soll der Mann das Mädchen an der Lat Phrao Road angesprochen, mit einem Messer bedroht und in sein Fahrzeug gezwungen haben. Anschließend habe er das Opfer in ein Zimmer nahe Ramkhamhaeng Soi 24 gebracht.

Dort soll er das Mädchen zum Konsum von Marihuana gezwungen, es vergewaltigt und die Tat mit dem Handy gefilmt haben, während er mit dem Messer drohte und den Tod androhte, heißt es von der Polizei.

Opfer informierte Erziehungsberechtigte

Das Opfer berichtet laut Polizei später seinen Erziehungsberechtigten über das Erlebte. Diese wandten sich an die DPC und die Polizeistation Chok Chai, um die Festnahme zu planen.

Die Ermittler betonen, dass die Information der Angehörigen zum schnellen Eingreifen geführt habe und so das angebliche Tatgeschehen aufgedeckt werden konnte.

Haftbefehl und beteiligte Ermittler

Der Zugriff erfolgte auf Grundlage des Haftbefehls des Strafgerichts Nr. 2922/2569 vom 21. November, wie die Polizei angab. Polizeioberst Suphachai Chaisuwan leitete die DPC-Ermittlungen vor Ort.

Polizeioberstleutnant Piyarat Wessakosol und Polizeimajor Jakkree Nareepol führten nach Anweisung die Ermittlungen gemeinsam mit der Chok-Chai-Station durch, heißt es in der Mitteilung.

Anklagen und rechtliche Folgen

Dem Beschuldigten werden laut Polizei mehrere schwere Straftaten vorgeworfen, darunter Vergewaltigung eines Kindes unter 15 Jahren, Freiheitsberaubung, Nötigung mit einer Waffe, Herstellung pornografischen Materials sowie Verstöße gegen das Kinderschutzgesetz von 2003. Die Taten werden weiter strafrechtlich verfolgt.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Der Mann wurde formell über die Vorwürfe informiert und befindet sich nun in der Obhut der Polizeistation Chok Chai, wo die Ermittlungen und die Vorbereitung der Anklage fortgesetzt werden.

Hintergrund zum Beschuldigten

Die Polizei teilt mit, dass der Verdächtige als Lieferfahrer arbeitete, jedoch keinen Führerschein besaß und offenbar die Online-Konten anderer Nutzer nutzte, um Fahrten anzubieten. Ermittlungen zu möglichen weiteren Opfern laufen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Beschuldigte in Polizeigewahrsam; die Behörden führen weitere Prüfungen und Vernehmungen durch, bevor die Staatsanwaltschaft über mögliche Anklagen entscheidet.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.