Hinterhalt in Pattani: Polizist bei Angriff in Saiburi getötet

Hinterhalt vor Polizeistation in Pattani: Ein thailändischer Beamter wurde bei einer tödlichen Attacke eiskalt niedergeschossen. Während die Sicherheitskräfte den Tatort abriegeln, läuft die gnadenlose Jagd auf die Täter.

Hinterhalt in Pattani: Polizist bei Angriff in Saiburi getötet
KhaoSod

Pattani, THAILAND – Ein Schütze oder eine Gruppe von Bewaffneten eröffnete am Abend des 22. Mai 2026 das Feuer auf Polizisten vor der im Bau befindlichen neuen Polizeistation in Tabing, Saiburi. Bei dem Angriff wurde der 29-jährige Polizeioberwachtmeister Natthawut Surat tödlich verletzt; die Beamten schossen zurück und sperrten das Gebiet ab. Die Sicherheitskräfte sehen die Tat als möglichen Angriff von Unruhestiftern in den südlichen Grenzprovinzen, was die Gefahr für staatliche Beamte in der Region betont.

Angriff aus dem Hinterhalt vor Baustelle

Nach Angaben der Polizei schossen Unbekannte von außerhalb auf Beamte, die vor der neuen Polizeistation patrouillierten. Die Täter zogen sich nach dem Schusswechsel in die Dunkelheit zurück.

Die Beamten im Stützpunkt erwiderten das Feuer, konnten die Angreifer aber nicht sofort stellen. Die genaue Position der Schützen zum Zeitpunkt des Angriffs ist noch nicht geklärt.

Opfer identifiziert und ins Krankenhaus gebracht

Der getroffene Beamte wurde als Polizeioberwachtmeister Natthawut Surat, 29 Jahre alt, identifiziert; er war als Gruppenführer einer Sondereinheit von der Polizeistation Nong Chik zur Unterstützung nach Saiburi abgeordnet. Er erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen.

Kollegen brachten ihn ins Krankenhaus Somdej Phra Yuppharat Saiburi, wo Ärzte sein Leben zu retten versuchten; kurz darauf starb er an den Verletzungen. Polizeichef Teerapot Yindee wurde über den Vorfall informiert.

Unklare Täterzahl und Waffenart

Die Ermittler geben an, dass die Anzahl der Angreifer und das Kaliber der verwendeten Waffen noch unbekannt sind. Auch der genaue Standort der Schützen außerhalb des Geländes konnte bislang nicht bestimmt werden.

Diese offenen Fragen sind Teil der laufenden Spurensicherung; die Polizei vermeidet bislang Spekulationen über Motiv oder Hintermänner. Festnahmen wurden bis jetzt nicht gemeldet.

Tatort abgesperrt, Spurensicherung arbeitet

Polizei und Sicherheitskräfte sicherten den Bereich um die Baustelle und untersagten Unbeteiligten den Zutritt zum Tatort. So soll die Arbeit der Spurensicherung geschützt werden.

Die Forensik-Einheit sammelte Patronenhülsen und andere Beweismittel, um die Täter zu identifizieren und eine strafrechtliche Verfolgung vorzubereiten.

Behörden vermuten gezielte Angriffe auf Staatsbeamte

Nach Angaben der Sicherheitskräfte deutet die Tat auf Operationen von Unruhestiftern in den südlichen Grenzprovinzen hin, die gezielt staatliche Beamte angreifen wollen. Die Kräfte verfolgen daher die Spur der Angreifer mit Hochdruck.

Der aktuelle Stand: Gebiet gesichert, Beweissicherung läuft und die Ermittlungen dauern an, um die Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.