PATTAYA, Thailand – Polizei und mehr als zehn bewaffnete Einsatzkräfte eilten am 27. Mai zu einem Goldgeschäft in der Soi Bon Kai, weil ein Notruf einen Raubversuch meldete. Vor Ort zeigte sich: Es war kein Überfall, sondern ein Unfall – ein 49‑jähriger Mann zog sich bei einem Sturz gegen eine Glasscheibe eine Verletzung am Arm zu. Rettungskräfte versorgten den Verletzten und brachten ihn ins Sattahip Hospital; die Polizei hat den Vorfall im Tagesprotokoll vermerkt.
Großer Einsatz am Laden
Beamte der Sattahip Police Station rückten gemeinsam mit Verwaltungsbeamten und mehr als zehn bewaffneten Einsatzkräften aus, nachdem berichtet worden war, Glasscheiben in einem Goldgeschäft seien zerstört worden.
Wegen der zerbrochenen Scheibe und der Notrufmeldung stuften die Polizisten die Lage zunächst als versuchten Raubüberfall ein und sicherten den Tatort.
Verletzter Mann im Blut liegend
In dem Geschäft fanden die Einsatzkräfte den 49‑jährigen Taweesak, bekannt als „Ped“, auf dem Boden liegend vor.
Er hatte eine Verletzung am Arm; Rettungskräfte leisteten Erste Hilfe und transportierten ihn zur weiteren Behandlung ins Sattahip Hospital, während schockierte Angestellte versuchten, den Laden zu beruhigen.
CCTV klärt: kein Raub, sondern Missverständnis
Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigten, dass Taweesak ruhig in den Laden ging, den Angestellten zugewinkt und offenbar eine Glaswand für einen Ausgang gehalten hatte, gegen die er dann lief.
Der Aufprall ließ die Scheibe zersplittern und verursachte die Verletzung; laut Polizei geschah alles innerhalb weniger Sekunden und stand nicht im Zusammenhang mit einem Überfall.
Polizei notiert Vorfall und prüft weitere Schritte
Die Behörden haben den Fall in ihr tägliches Protokoll aufgenommen und wollen den Schaden mit dem Ladenbesitzer klären.
Nach der medizinischen Behandlung könnten bei Taweesak im Rahmen üblicher rechtlicher Verfahren Befragungen und Drogentests durchgeführt werden.



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