Falsche Schweden-Jobs: Frau in Udon Thani nach Betrug festgenommen

Fünfhunderttausend Baht futsch: Arbeiter zahlten für Jobs in Schweden, doch die Vermittlerin tauchte unter. Nach Jahren auf der Flucht klickten in Udon Thani nun die Handschellen. Doch wo ist das Geld der über 20 Opfer verblieben?

Falsche Schweden-Jobs: Frau in Udon Thani nach Betrug festgenommen
Thaitabloid

UDON THANI, THAILAND – Eine 56-jährige Frau ist in Udon Thani festgenommen worden, weil sie laut Polizei mehr als 20 thailändische Arbeiter mit falschen Versprechen auf Obstpflückjobs in Schweden betrogen haben soll. Ermittler sagen, sie nahm fast 500.000 Baht an Anzahlungen, tauchte jahrelang unter und gestand den Vorwurf bei einer Befragung. Der Fall betrifft vor allem Menschen aus Bueng Kan und wird nun vor dem Bueng Kan Provincial Court weiterverhandelt.

Festnahme in einer Hütte in Dong Sa Phang

Laut Polizei fand die Autobahnpolizei die Beschuldigte am 28. Mai in einer Hütte im Dorf Dong Sa Phang im Unterbezirk Kut Sa, Bezirk Mueang, Udon Thani und nahm sie fest. Die Frau wurde nur als Suphanan identifiziert.

Gegen sie lag ein Haftbefehl des Bueng Kan Provincial Court vom 9. Februar 2022 vor wegen angeblicher Verschwörung zur betrügerischen Anwerbung von Arbeitnehmern für eine Beschäftigung im Ausland und wegen öffentlichen Betrugs. Laut Thaitabloid gaben die Behörden nicht bekannt, ob weitere Verdächtige oder zusätzliche Opfer existieren.

Angebliche Masche: Jobs in Schweden versprochen

Ermittler berichten, die meisten Opfer seien 2022 mit Angeboten für gut bezahlte Obstpflückarbeiten in Schweden angesprochen worden und hätten Vermittlungs- und Anzahlungsgebühren gezahlt.

Der Betrag pro Person lag nach Angaben der Polizei bei über 25.000 Baht, und die Ermittler vermuten, dass die Beschuldigte ähnliche Betrügereien mehrfach durchgeführt haben soll.

Fast eine halbe Million Baht an Anzahlungen

Die Polizei teilte mit, Suphanan habe fast 500.000 Baht an Anzahlungen eingesammelt, bevor der Kontakt zu den Opfern abbrach. Berichten zufolge waren mehr als 20 Personen betroffen.

Der geschätzte Gesamtschaden liegt nach Angaben der Behörden bei mehr als 500.000 Baht, wobei einzelne Opfer jeweils über 25.000 Baht verloren haben sollen.

Opfer vorwiegend aus Si Wilai, Bueng Kan

Nach Angaben der Ermittler stammten die Betroffenen größtenteils aus dem Distrikt Si Wilai in der Provinz Bueng Kan. Die Opfer reichten Beschwerden bei der Polizeistation Si Wilai ein.

Diese Anzeigen führten laut Polizei zur Beantragung des Haftbefehls und lösten die Ermittlungen gegen die Beschuldigte aus.

Flucht und wiederholte Ortswechsel

Die Polizei erklärte, Suphanan habe nach Erlass des Haftbefehls offenbar zunächst nach Süd-Thailand geflohen, um einer Festnahme zu entgehen, und sei später nach Udon Thani zurückgekehrt. Ermittler sagen, sie habe ihren Wohnort mehrfach gewechselt, um sich dem Zugriff zu entziehen.

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Die Rückkehr nach Udon Thani lieferte den Beamten schließlich die Hinweise, die zur Festnahme führten.

Geständnis bei Befragung und Übergabe ans Gericht

Bei der Befragung habe Suphanan den Vorwurf laut Polizei gestanden, heißt es in den Ermittlungsunterlagen; anschließend wurde sie zur weiteren rechtlichen Abwicklung an das Bueng Kan Provincial Court überstellt.

Die Überstellung an das Gericht markiert den Beginn der weiteren rechtlichen Schritte gegen die Beschuldigte.

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Quelle: Thaitabloid

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