KOH SAMUI, Thailand – Touristen auf Koh Samui klagen, dass Fahrdienste wie Grab an wichtigen Verkehrspunkten nicht direkt abholen dürfen, weil lokale Transportgruppen Fahrer blockieren. Mehrere Reisende, darunter Familien mit Gepäck, mussten laut Berichten mehr als ein Kilometer außerhalb des Flughafengeländes laufen, bevor sie App-Fahrer treffen konnten – ein Ärgernis, das dem Image der Insel schadet.
Fahrer werden an Flughäfen und Fähranlegern gestört
Berichten zufolge verhindern lokale Gruppen, dass App-basierte Fahrer an Samui International Airport, Fähranlegern und manchen Hotels anfahren. Grab-Fahrer sollen demnach verjagt, verbal konfrontiert oder aus Abholzonen ferngehalten werden.
Diese Behinderungen zwingen Fahrer, Parkverbote zu umgehen oder Passagiere weiter weg zu treffen, statt sie direkt am Eingang aufzunehmen. Das erschwert An- und Abreise besonders bei heißen Temperaturen und viel Gepäck.
Reisende müssen oft weite Strecken mit Gepäck zurücklegen
Betroffene Touristen, darunter Familien mit kleinen Kindern, berichten, dass sie in tropischer Hitze über mehr als ein Kilometer laufen mussten, um einen App-Fahrer zu erreichen. Das gilt besonders nach der Landung am Flughafen oder beim Verlassen von Fähranlegern.
Die Lage macht die erste und letzte Meile der Reise mühsam und erhöht Stress sowie Zeitaufwand für Besucher. Besonders für Reisende mit großen Koffern ist das eine deutliche Belastung.
Kritik: Transportmonopol statt freier Wettbewerb
Anwohner und Langzeitbesucher sehen die Probleme als Folge territorialer Kontrolle und mangelnden Wettbewerbs. Sie sprechen von Transportmonopolen, die moderne Fahrdienstplattformen ausgrenzen.
Solche Debatten um Zugang und Kontrolle gab es laut Berichten bereits in anderen Touristenzentren wie Pattaya und Phuket. Kritiker befürchten, dass eingeschränkter Wettbewerb dauerhaft das Besuchererlebnis beeinträchtigt.
Pauschalpreise statt Taxameter – hohe Kosten für kurze Strecken
Reisende berichten von Pauschalpreisen von etwa 400 Baht für Fahrten von weniger als 10 Kilometern, während Taxameter-Systeme auf der Insel weitgehend fehlen. Das sorgt für Unzufriedenheit bei Besuchern, die keine klare Preisgrundlage vorfinden.
Ohne verbreitete Taxameter bleibt Touristen laut Berichten wenig Verhandlungsmacht bei der Ankunft. Das treibt die Wahrnehmung teurer und intransparenter Transportkosten weiter in die Höhe.
Unklare Verantwortlichkeiten sorgen für Ratlosigkeit
Die Berichte nennen „lokale Transportgruppen“, doch ihre Identität wird nicht näher spezifiziert, und es ist unklar, welche Behörden die Transportpraktiken regulieren müssten. Diese Unklarheit verstärkt die Kritik an fehlender Durchsetzung.
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Beobachter und Kritiker fragen, warum die Behörden zulassen, dass solche Praktiken das Besuchererlebnis beeinträchtigen, während Nachbarländer den Transportzugang modernisieren und Fahrdienstplattformen stärker neben traditionellen Anbietern zulassen.
Sorge um das Tourismusimage und eine eindringliche Frage
Ein Bewohner der Insel fasste die Stimmung zusammen: „Wenn es schon so schwierig ist, eine Fahrt vom Flughafen zu bekommen, wie können Touristen mit einem positiven Eindruck von Thailand abreisen?“
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Taxis auf Samui sind kaum unter 600 Baht zu bekommen, Strecke egal, abends und nachts gerne noch mehr. Habe ich vor gar nicht langer Zeit erlebt…eine Frechheit. Man sollte grundsätzlich, wenn man eine Fähre bucht, sofort bei dieser Buchung einen Abholdienst am Pier mit buchen. Seatrans und Lomprayah machen das beide. Am Flughafen kenne ich mich nicht aus, Bangkok Air ist nicht mein Ding, die sind unverschämt bei den Preisen.
Da sollten mal die dafür Verantwortlichen, die Stadtverwaltung, mal ihre lokal zuständige Polizei hinschicken. Kann doch nicht sein dass sich dort eine Taxi Mafia gebildet hat ohne Wissen der lokalen Politiker. Ist da etwa Korruption im Spiel?
sie tun alles, um Qualitätstouristen zu beeindrucken und zum Wiederkommen zu animieren