SAMET ISLAND, THAILAND – Ein 31-jähriger Bauarbeiter wurde festgenommen, nachdem er laut Polizei versucht haben soll, nachts in das Zimmer einer 32-jährigen Touristin in einem Vier-Sterne-Resort einzudringen. Der Vorfall, den ein Mitglied ihrer Reisegruppe auf Facebook veröffentlichte, hat heftige Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen auf der beliebten Insel ausgelöst und führt zu einer polizeilichen Überprüfung.
Verdächtiger per CCTV erkannt und kurze Zeit später gefasst
Laut Polizei hielten Überwachungskameras einen Mann fest, den Ermittler als Nattaphong, auch bekannt als Lek, identifizierten – einen 31-jährigen Bauarbeiter von einer nahegelegenen Baustelle. Die Beamten nahmen ihn, nach Angaben der Polizei, etwa 30 Minuten nach der Meldung fest; er wurde dabei angetroffen, wie er auf seinem Mobiltelefon online spielte.
Die erste Alarmierung ging am 3. Juni ein; die Polizei in Phe berichtet, dass sie rund 15 Minuten nach der Kontaktaufnahme am Resort eintraf. Bei der Identifizierung waren drei Polizeibeamte zugegen.
Opfer: Schreie hielten den Mann auf
Die 32-jährige Touristin sagte der Polizei, sie habe mit einer Gruppe von 12 Freunden und Verwandten in dem Resort übernachtet, als sie nachts ungewöhnliche Geräusche hinter ihrem Zimmer hörte. Sie sah einen Mann, der versuchte, gewaltsam einzudringen, schrie um Hilfe und der Angreifer floh laut ihren Angaben daraufhin.
Zur Reisegruppe gehörten nach Angaben der Gruppe auch Kinder und eine schwangere Frau, was die Alarmiertheit der Gäste zusätzlich erklärte. Angehörige veröffentlichten später Details des Vorfalls auf Facebook.
Mehrere Vorwürfe gegen den 31-Jährigen
Der Mann wurde wegen versuchter Vergewaltigung, Hausfriedensbruchs zur Nachtzeit und illegalen Online-Glücksspiels angeklagt. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter.
Bei einer Befragung habe der Beschuldigte laut Polizei angegeben, aus einem Impuls gehandelt zu haben und das Zimmer in der Nacht betreten zu haben, nachdem er die Frau in der Nähe seines Arbeitsbereichs gesehen habe.
Resort gerät in die Kritik – Management erklärt Verzögerungen
Mitglieder der Reisegruppe warfen dem Resort langsame Hilfe vor und machten dies in sozialen Medien publik. Das Resort veröffentlichte später eine Stellungnahme, die jedoch wieder entfernt wurde.
Das Management betonte in seiner Erklärung, der Verdächtige sei kein Mitarbeiter und habe bei der Identifizierung geholfen; es verwies außerdem darauf, dass die Personalunterkünfte etwa 200 Meter vom Tatort entfernt liegen und das zu Verzögerungen geführt habe.
Facebook-Post löste öffentliche Debatte aus
Die Bekanntmachung des Vorfalls erfolgte durch einen Facebook-Beitrag eines Gruppenmitglieds, der Details und Kritik an der Reaktion des Personals enthielt. Der Beitrag sorgte für breite Aufmerksamkeit und zahlreiche Kommentare in den sozialen Medien.
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In den Berichten wurde das Haus als Vier-Sterne-Resort beschrieben, was die Diskussion über Sicherheitsstandards auf touristischen Zielen anfachte.
Polizei kündigt Inspektion und Sicherheitsprüfung an
Die Rayong Provincial Police kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen auf Samet Island zu überprüfen; der Polizeikommandant der Provinz plant einen Besuch, um den Tatort zu inspizieren und über verbesserte Maßnahmen zu sprechen. Der Besuch ist für den 4. Juni vorgesehen.
Die Ermittlungen dauern an und die Polizei prüft laut Angaben weitere Details zum Ablauf, zu möglichen Sicherheitslücken und zu den Abläufen im Resort.



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